Aufgeschreckt durch die Häufung von Krankheitsfällen,
hellhörig geworden durch Klagen der Einwohner über typische Gesundheitsstörungen, die man Strahlungen der Mobilfunkantennen zuschreibt, fanden sich einige Goldhäuser Bürger zu einer Art "Bürgerinitiative" zusammen.
Was war geschehen? Als 1997 oben auf dem Eisenberg neben dem altehrwürdigen Georg-Viktor-Turm plötzlich ein neuer "Turm", (eine Antennenanlage) aufgebaut wurde, wunderten sich die Bürger zunächst nur, ahnten aber nichts Böses, denn es gab keinerlei öffentliche Informationen über Mobilfunk. Erst als Krebserkrankungen auftraten, als nicht nur Goldhäuser, sondern auch Enser und Nordenbecker Bürger über Tinnitus,
Schlafstörungen etc. klagten, als vermehrt Fehl- und Totgeburten bei Kühen auftraten,
geriet man ins Grübeln.
Dabei beließ man es aber nicht, sondern man informierte sich. Was, wie hinzugefügt werden muss, nicht ganz einfach ist, da die Informationen über Mobilfunk widersprüchlich sind. Verständlich dass Mobilfunkbetreiber, Handyvertreiber und Handy-Nutzer gern Schäden der Strahlungen abwiegeln und die ganze Problematik verharmlosen. Nicht unter den Tisch zu kehren sind aber die Forschungen namhafter
Wissenschaftler die eindringlich vor den Gefahren des Mobilfunks warnen.
Einige Goldhäuser Bürger haben es sich nun zum Ziel gesetzt, die Mobilfunkanlagen auf dem Eisenberg kritisch zu beobachten und im Interesse aller Bürger den Betreibern ein wenig auf die Finger zu schauen. Dass die bestehenden Antennen nicht mehr abgebaut werden,
ist ihnen klar. Dass aber nicht noch mehr aufgerüstet wird. Am besten wäre es,
wenn ganz abgerüstet würde, liegt ihnen sehr am Herzen. Dazu gehört, dass Unterschriften gegen eine weitere Aufrüstung gesammelt werden,
(über 200 sind schon zusammen), dass Mobilfunkfirmen und Grundstücksbesitzer angeschrieben werden und um Informationen über deren weiteres Vorgehen gebeten werden. Leider lässt die Information der Mobilfunkbetreiber sehr zu wünschen übrig.
Diese engagierten Bürger der Goldhäuser Initiative würden sich über Verstärkung sehr
freuen - wie wäre es, wenn Sie mitarbeiten würden?
Weitere Informationen erhalten sie bei :
Sabine Gernandt-Krüger, Tel.: 64022
Petra Thielemann, Tel.: 63277
Anette Vahland-Fischer, Tel.: 2633
und Friedrich Bachmann,
Tel.: 60466
im Oktober 2001
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