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Chronik der Presseberichte aus 2007

Presseberichte 2007

 

Vorstoß in unbekannte Tiefen

Goldbergwerk – „Sicherungsgenehmigung“ für Seitenstollen erteilt

Schutt und Gestein versperren den Engpass in einem Seitengang des Goldbergwerks. Das bislang versperrte Terrain soll nächstes Jahr gesichert werden. Eine Bohrung von oben soll für die nötige „Bewetterung“ sorgen. Vereinsvorsitzender Wolfgang Behle erkundete im Frühjahr mit Ingenieuren den rund 200 Meter langen Gang.(Foto: jk)

KORBACH-GOLDHAUSEN. Hinterm Horizont geht‘s weiter: In Korbachs Goldberg wird bald ein neuer Seitengang erschlossen. Das Bergamt hat diese Woche seine Zustimmung gegeben. Besucher erwarten künftig 200 Meter mehr Abenteuer.

Die frohe Botschaft kam für die ehrenamtlichen „Goldschürfer“ schon vor Weihnachten: „Wir haben die Genehmigung für den Sicherungsausbau“, bestätigt Wolfgang Behle, Vorsitzender des Vereins „Historischer Goldberg-bau Eisenberg“. So war die erweiterte Vorstandssitzung diese Woche in Goldhausen von Aufbruchstimmung fürs nächste Jahr geprägt.
Vorangegangen waren über ein Jahr Bemühungen, um im Eisenberg neues Terrain zu erobern. Der bisherige Besucherstollen führt rund 250 Meter hinein bis in mittelalterliche Gänge aus dem 14. Jahrhundert. Etwa in der Mitte zweigen zwei Querschläge ab: Links geht es für Besucher ab durch ehemals Gold führendes Gestein; rechts aber versperrten bislang Gitter und Trassierband jeden Besuch. Dieser Gang ist zwar noch jüngeren Datums und stammt aus den 1970er-Jahren. Aber der Stollen ist nicht ausreichend gesichert. Schutt und Gesteinsbrocken liegen im Weg, dahinter führt der Gang teils durch knöcheltiefes Wasser.
Wunsch des Vereins ist, den Querschlag auch für Besucher künftig zu er-schließen. So liefen die Verhandlungen mit dem Bergamt (Bad Hersfeld) an, genauer: dem staatlichen Umweltamt beim Regierungspräsidium.
Die Sicherungsgenehmigung „ist ein erster wichtiger Schritt“, freut sich Claus Günther, Vereinsmitglied und Tourismusexperte bei der Korbacher Wirtschaftsförderung. Kommendes Frühjahr soll es losgehen, um mit Unterstützung von Experten der Grube Dreislar (Hochsauerland) den Weg frei zu machen. Ausrangierte Leitplanken hat sich der Verein vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen schon besorgt, weiteres Holz ist nötig, um den Stollen auf den ersten 15 Metern zu befestigen. Was dann noch fehlt, ist eine „Bewetterung“ – also die nötige Luftzufuhr von einer zweiten Stelle. Dafür muss nach dem Ausbau des Stollens eine rund 50 Meter tiefe Bohrung von oben in den Berg getrieben werden.
Die touristische Bilanz für den Besucherstollen in Goldhausen kann sich abermals sehen lassen. Von Mai bis Oktober zählte der Verein rund 2000 Besucher bei 170 „Befahrungen“. Für die Zukunft sind im Verein weitere Besucherführer herzlich willkommen. Interessenten erhalten fachmännische Schulungen für eines der spannendsten geologischen Abenteuer der Region. Kontakt: Wolfgang Behle, Am Kleegarten 23, Goldhausen, Tel. 05631/61633.
Derweil hofft Claus Günther auch auf Unterstützung aus Wiesbaden: Das Goldbergwerk gehört zur Naturparkregion Diemelsee. Dabei strebt die Stadt Korbach an, den Besucherstollen in das Gesamtkonzept einzubinden – und so möglicherweise auch europäische Fördermittel aus dem „Leader-Programm“ zu erhalten.

WLZ - im Dezember 2007

 

„Die sollen mich nicht so schnell vergessen“

Reinhold Krüger dirigierte 38 Jahre den Männergesangverein Wirmighausen – jetzt hört er auf

Als es in den Proberäumen weder Klavier noch Keyboard gab, begleitete Reinhold Krü-ger seine Chöre mit der Geige. Zur letzten Probe ist sie wieder dabei. (Foto: resa)

DIEMELSEE-WIRMIGHAUSEN (resa). Vor 43 Jahren trat er in die großen Fußspuren seines Vaters. Damals nahm Reinhold Krüger zum ersten Mal den Dirigentenstab zur Hand. Inzwischen ist der Goldhäuser längst in die Musikgeschichte Waldecks eingegangen. Auch beim MGV Wirmighausen hat er seine Spuren hinterlassen, dort hört er nun nach 38 Jahren als Dirigent auf.

Als Reinhold Krüger zum ersten Mal vor einen Chor trat, hatte er noch nie zuvor einen Dirigentenstab in der Hand gehabt. „Natürlich habe ich zu Hause geübt, aber als ich dann vor dem Chor stand, vergaß ich plötzlich alles“, erinnert sich der Goldhäuser. Das war 1964. Damals suchte der gemischte Chor in Helmscheid einen neuen Dirigenten und landeten im Hause Krüger.

Dort hatte sich der Senior bereits einen Namen als Chorleiter gemacht und nun sollte sein Sohn in die großen Spuren treten. Wie weitreichende Folgen die Entscheidung für das Dirigat damals haben sollte, ahnte Reinhold Krüger wohl nicht. Nach der Eingewöhnungsphase, während der sein Vater ihm noch über die Schulter schaute, gewann Krüger an Routine. Seinen Chor begleitete der 31-Jährige aus Mangel an Klavier und Keyboard mit der Geige. Drei Jahre später übernahm Krüger dann auch den Männerchor in Nordenbeck von seinem Vater. 1965 traf eine weitere Anfrage bei dem Familienvater ein. Die Sänger aus Wirmighausen suchten nach einem neuem Dirigenten. „Also fragten wir bei Reinhold Krüger nach“, erinnert sich Christian Heinemann, erster Vorsitzender des MGV Wirmighausen, „aber der traute sich die Übernahme eines Männergesangvereins noch nicht zu.“ Also übernahm vorübergehend der Vater die Leitung mit der Aussicht, dass Reinhold Krüger ihm wenige Jahre später nachfolge. „Ich sorgte mich um meine Freiheit“, erinnert sich Krüger heute, „denn inzwischen hatte ich nur noch zwei Abende in der Woche, an denen ich an keiner Chorprobe teilnahm.“ Einen weiteren Abend opferte er dann 1969 den Wirmighäusern zuliebe, 1974 übernahm Krüger den Chor in Eppe von seinem Vater – damit widmete er auch den letzten freien Abend der Chormusik. „Mir hat diese Arbeit einfach immer viel Spaß gemacht“, erklärt Krüger sein Engagement.

Und auch die Sänger in Wirmighausen wuchsen dem Goldhäuser schnell ans Herz. In der alten Schule des Diemelseer Ortsteils saß er einmal in der Woche am Harmonium und gab den Ton an. „Die Sänger dort haben nie gemeckert, sondern immer gemeinsam mit mir an einem Strang gezogen“, lobt der 74-Jährige. Selbst als es plötzlich galt, ein englisches Lied zu singen. „Am Anfang war der Widerstand groß“, erinnert sich Heinemann, „aber am Ende haben sich alle anstecken lassen, auch wenn sie nicht wussten, was sie sangen.“ Krüger verstand es, den Chor mit aktuellem und traditionellem Liedgut auf Trab zu halten. Und sein Engagement wurde ihm nicht nur von seinen Chören gedankt. So bekam er nach einem gemeinsamen Singen mit den Soldaten der Kaserne in Mengeringhausen das bronzene Abzeichen des Panzerbataillons verliehen.

Ende November stellte sich der MGV Wirmighausen mit seinem Chorleiter dann einer neuen Herausforderung. Beim Chorwettbewerb des Sängerbundes wollten die Wirmighäuser das Prädikat "Leistungschor" erhalten. "Die Sänger waren willig, sie wollten Leistung bringen", sagt Krüger. Dabei war die Entscheidung, am Wettbewerb teilzunehmen, keinesfalls einstimmig ausgefallen. "Aber wir Sänger in Wirmighausen beugen uns der Mehrzahl, wenn es nötig ist“, betont Ehrenvorsitzender Reinhold Kalhöfer-Köchling, „also zogen wir alle an einem Strang.“ Ein Jahr lang waren die Proben vom Leistungsdruck geprägt. „Aber trotzdem haben wir immer Spaß gehabt beim Singen“, erinnert sich auch Jörg Stede, zweiter MGV-Vorsitzender. Das konsequente Proben trug Früchte, seit dem Wettbewerb hat der Chor das besondere Leistungsprädikat. „Die sollten mich nicht so schnell vergessen“, sagt Reinhold Krüger, „ich wollte den Chor in einem guten Zustand übergeben.“ Das ist ihm gelungen, am 1. Januar übernimmt Holger Born die 40 motivierten Sänger. Vorher aber verabschiedet der MGV seinen treuen Dirigenten. Während der letzten Chorprobe am 20. Dezember begleitet Krüger seine Sänger noch mal mit der Geige, dann wird Abschied gefeiert. "Aber hin und wieder erwarten wir ihn noch zurück", hofft Heinemann. Während des Gottesdienstes am Heiligen Abend dirigiert Reinhold Krüger seinen Chor dann zum letzten Mal: „Da werden mir schon die Tränen kommen“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

WLZ - im Dezember 2007

 

Kleiner Feuerwehr-Gigant für Goldhausen

Bürgermeister Klaus Friedrich übergibt Schlüssel an Wehrführer Andreas Sinsch

Freuen sich bei der Schlüsselübergabe über das neue Feuerwehr-Fahrzeug für Goldhausen (v.l.): Ortsvorsteher Wolfgang Behle, Marcus Winning vom Ausrüster, Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, Wehrführer Andreas Sinsch, Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl und Bürgermeister Klaus Friedrich. (Foto: lb)

KORBACH - GOLDHAUSEN (lb). Für die Goldhäuser Feuerwehrleute ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen: Bürgermeister Klaus Friedrich hat am Samstag den Schlüssel für das neue Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) an Wehrführer Andreas Sinsch übergeben. Im Dorfgemeinschaftshaus herrschte dabei fast Volksfeststimmung.

Das Feuerwehrauto mit Ausrüstung kostet insgesamt rund 120000 Euro, davon übernimmt das Land Hessen die rund 30000 Euro für das Fahrgestell. Den Rest trägt die Stadt Korbach. Der 150 PS starke 7,5-Tonner ist mit einer tragbaren Pumpe und einem 750 Liter Wasser fassenden Tank ausgestattet. Damit ist ein schneller Angriff besonders bei kleineren Bränden möglich, weil keine Wasserversorgung aufgebaut werden muss. Zur Ausrüstung gehören außerdem ein Lichtmast sowie Schere, Spreizer und Rettungszylinder, um bei Verkehrsunfällen und anderen Unglücken technische Hilfe leisten zu können. Außergewöhnlich für ein Fahrzeug des Typs ist es auch, dass die Leiter auf dem Dach befestigt ist.

Zeitgemäßes Fahrzeug

"Ein kleiner Feuerwehr-Gigant. Da ist alles drin, was man braucht", sagte Korbachs Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt bei der Schlüsselübergabe. "Ein zeitgemäßes Fahrzeug", ergänzte Manfred Hankel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. Für die Goldhäuser Wehr ist es das dritte neue Fahrzeug in 73 Jahren. Der 17 Jahre alte Vorgänger wird künftig in Helmscheid weiter Dienst tun. Die Goldhäuser sind damit 64 Einsätze gefahren. Auch das bisherige Auto aus Helmscheid wird noch nicht ausgemustert, sondern wiederum an die Alleringhäuser Wehr weitergereicht. Für deren Oldtimer, der noch im Gerätehaus steht, gibt es allerdings keinen weiteren Abnehmer mehr.

Schweres Gerät

Die veränderten Aufgaben der Feuerwehr hätten die vorzeitige Anschaffung eines neuen Fahrzeugs notwendig gemacht, erklärte Wehrführer Andreas Sinsch. Normalerweise seien die Autos bis zu 30 Jahre im Einsatz. Die Goldhäuser löschen allerdings nicht nur Brände, sonder werden bei Unfällen zu Hilfe gerufen und sind technisch entsprechend ausgerüstet, unter anderem mit einem hydraulischen Rettungssatz. Die schweren Gerätschaften hätten das alte Fahrzeug an den Rand seiner Kapazitäten gebracht, so Sinsch. Das neue Auto wird nicht nur in Goldhausen selbst eingesetzt, sondern im gesamten südwestlichen Teil der Großgemeinde Korbach. Einsatzgebiet und Aufgaben verlangten daher ein besonderes Fahrzeug, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich. Stadtbrandinspektor Schmidt betonte darüber hinaus, dass mit dem TSF-W die Einsatzfähigkeit der Korbacher Wehren insgesamt verbessert werde: "Mit optimaler Sicherheit in die Zukunft", textete Schmidt. Mit Wehr eng verbunden Glückwünsche zum neuen Feuerwehr-Fahrzeug richteten auch Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl und Goldhausens Ortsvorsteher Wolfgang Behle aus. Zur offiziellen Schlüsselübergabe waren neben den Wehrleuten außerdem zahlreiche Goldhäuser ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen. "Das zeigt die Verbundenheit der Bürger zu ihrer Feuerwehr", stellte Friedrich fest. Mit dem neuen TSF-W hat die Stadt Korbach eine Forderung des Bedarfs- und Entwicklungsplans für die Feuerwehren der Kreisstadt umgesetzt. Darin ist unter anderem festgelegt, wie die Feuerwehren der Stadt organisiert sein sollten, welche Ausrüstung sie brauchen und wie groß die Einsatzabteilung sein muss, um für optimale Sicherheit zu sorgen. Der Plan, den das Parlament voriges Jahr abgesegnet hat, soll bei Entscheidungen über Investitionen für die Feuerwehren helfen.

WLZ - im November 2007

 

Hartmut Scharfe seit 45 Jahren Chorleiter in Nieder-Ense

Mit Begeisterung und musikalischem Gespür

Für 45-jährige Dirigententätigkeit beim MGV Nieder-Ense wurde Hartmut Scharfe (2.v.r.) geehrt. Unser Bild zeigt ihn mit (v.l.) dem Vorsitzenden des MGV "Edergold" Ober-Ense, Willi Kiel, Ehefrau Hannelore Scharfe und Uwe Hochbein, Vorsitzender des MGV Nieder-Ense. (Fotos: sim)

KORBACH - NIEDERENSE (sim). In Tausenden von Stunden hat er in den vergangenen Jahrzehnten den Taktstock geschwungen, um mit den Sängern aus Nieder- und Ober-Ense zu proben und zu singen. Am Samstag hat die Chorgemeinschaft Ense mit einem Liederabend ihren Chorleiter Hartmut Scharfe für dessen 45-jährige Dirigententätigkeit geehrt.

"Wir feiern heute ein großes und seltenes Jubiläum", kündigte der Vorsitzende des Männergesangvereins Nieder-Ense, Uwe Hochbein, zu Beginn des Liederabends an. Alle musikalischen Kräfte der beiden Korbacher Ortsteile hatten sich zu dem besonderen Anlass zusammengefunden. Der von Lydia Habermann dirigierte Kirchenchor Nieder-Ense, die Ober-Enser "Schräglage", deren sieben Sängerinnen unter Leiterin Carmen Möller ihren zweiten öffentlichen Auftritt mit Bravour meisterten, sowie die von Hartmut Scharfe dirigierte Chorgemeinschaft Ense verbreiteten Frohsinn im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus.

Zweiter Auftritt mit Bravour gemeistert: Die "Schräglage" aus Ober-Ense. (linkes Bild)
Die Chorgemeinschaft Ense, dirigiert von Hartmut Scharfe.

Auf welch verschlungenen Wegen die Enser einst zu ihrem Chorleiter kamen, schilderte Hochbein in einem humorvollen Rückblick. Händeringend hätten die Nieder-Enser nach der kurzfristigen Kündigung ihres damaligen Chorleiters nach einem Nachfolger gesucht. Dem Hinweis eines Sangesbruders, in Goldhausen lebe ein junger Musiklehrer namens Hartmut Scharfe, wurde demzufolge sofort nachgegangen.
Sein "Jawort" habe der Angesprochene bereits wenige Wochen später, am 10. Oktober 1962, gegeben. Ohne Dirigentenerfahrung, aber mit Begeisterung und musikalischem Gespür nahm Scharfe sein Amt auf. Ab 1965 leitete er zudem den Gesangverein seines Heimatortes Goldhausen, seit 1967 den Männergesangverein Ober-Ense als dritten Chor. Da lag es nahe, die von Mitgliederschwund betroffenen Enser Chöre Mitte der Achtziger Jahre zu einer Chorgemeinschaft zu verschmelzen.

"Dir ist es gelungen, uns immer wieder die richtigen Töne beizubringen - die Chemie stimmt einfach", dankten Hochbein und der Vorsitzende des MGV Ober-Ense, Willi Kiel, dem Chorleiter. Neben den besten Wünschen für den "Dirigentenruhestand", in den sich der 74-jährige Ende des Jahres begeben möchte, nahm Hartmut Scharfe zudem ein besonderes Geschenk entgegen: das "Eisenberg-Lied" auf einer Bronzeplatte, das sein Vater Erich Scharfe 1962 gedichtet und vertont hatte.

WLZ - im Oktober 2007

 

Tierfriedhof öffnet Pfortenn

Seit einem Jahr können Rex, Mietze und Co. ihre letzte Ruhe auf dem Tierfriedhof in Korbach-Goldhausen finden. Eckhard und Gerhard Kuhnhenn haben in den vergangenen zwölf Monaten bereits 13 Hunde auf ihrem Friedhof beerdigt. Sie kümmern sich nicht nur um die Pflege der Friedhofsanlage, sondern stehen den Angehörigen auch mit Rat und Tat zur Seite. Selbst das Abholen des verstorbenen Hausgenossen zuhause oder beim Tierarzt übernehmen Vater und Sohn. Für alle, die sich über den Tierfriedhof informieren möchten, öffnen die Kuhnhenns im Oktober ihre Pforten: Jeden Sonntag im Oktober stehen sie für Fragen und Informationen zur Verfügung. Der Tierfriedhof ist dann jeweils von 15 bis 18 Uhr für Besuche geöffnet. Die Einfahrt zum Gelände erfolgt über einen Feldweg, der kurz vor dem Ortseingang nach Goldhausen rechts abbiegt.
Die Pflege der Grabstätten übernehmen die Pächter selbst. Damit sie das Grab ihres Haustieres jederzeit aufsuchen k6nnen, erhält jeder Pächter einen Schlüssel für den Tierfriedhof.

Für weitere Fragen stehen Eckhard und Gerhard Kuhnhenn unter 0174-6965224 oder 05631-4777 jederzeit zur Verfügung. Beratungen für Vereine können ebenfalls vereinbart werden. (red)

Eder-Diemel-Tipp - im Oktober 2007

 

Rettung nach wenigen Minuten

Feuerwehr-Alarmübung in Goldhausen

KORBACH-GOLDHAUSEN (r). Ein landwirtschaftliches Gebäude ist in Brand geraten, zwei Personen werden vermisst. Die herbeigerufenen Feuerwehren leisten in wenigen Minuten effektive Hilfe und retten die Verletzten aus dem giftigen Brandrauch: Zum Glück war alles nur eine übung. Vergangenen Freitag stellten die Wehren aus Goldhausen, Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense ihre Schlagkraft unter Beweis.

Nur kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle am Ortsrand Goldhausens ein. Während sich der Angriffstrupp mit Atemschutzgeräten ausrüstete, bauten weitere Kräfte eine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz auf. Innerhalb weniger Minuten konnte die erste verletzte Person dem Rettungsdienst übergeben werden. Auch der zweite Vermisste war schnell gefunden, sodass das wichtigste übungsziel, die effektive Menschenrettung, bereits erreicht wurde.

Zeitgleich kümmerten sich die nachrückenden Kräfte um die Brandbekämpfung. Die Wehrleute aus Nordenbeck nutzten einen alten historischen Brunnen als Wasserversorgung und unterstützten die Goldhäuser von der Frontseite aus. Die Wehren aus Ober-Ense und Nieder-Ense bauten eine Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke auf und nahmen die Brandbekämpfung an der Rückseite des Gebäudes auf. Zusätzlich wurde eine Riegelstellung zu den benachbarten Gebäuden aufgebaut, sodass ein überschlagen der Flammen ausgeschlossen werden konnte.

Nach der erfolgreichen übung fiel die Manöverkritik von den stellvertretenen Stadtbrandinspektoren Carsten Vahland und Bernd Dittrich nur kurz aus. Trotz des widrigen Wetters - die übung fand bei Dauerregen statt - wurden die übungsziele in vollem Umfang erreicht. Die Zusammenarbeit aller vier Wehren mit über 40 beteiligten Einsatzkräften funktionierte einwandfrei.

"Das schnelle und effektive Eingreifen der ersten Kräfte hat besonders deutlich gemacht, wie wichtig und unverzichtbar schlagkräftige Wehren auch in den kleinen Ortsteilen sind", unterstrich Vahland bei seinem Resümee. "Im Realfall wäre auch die Stützpunktwehr Korbach alarmiert worden, deren Eingreifen sicherlich nicht mehr erforderlich gewesen wäre", lobte der stellvertretende Stadtbrandinspektor alle an der übung beteiligten Feuerwehren.

WLZ - im Oktober 2007

 

Sonne lockt Walker nach Goldhausen>

KORBACH-GOlDHAUSEN (r). Allerbestes Spätsommerwetter war der Hauptgarant für den Erfolg des Goldhäuser Spaßbiathlons rund um den Eisenberg am vergangenen Sonntag. Zum dritten Mal hatte der Schützenverein Goldhausen seine Mitglieder und alle Goldhäuser zum Wettkampf aus einer Walkingrunde auf dem Trimmpfad und anschließendem Schießen auf dem Schießstand eingeladen. Jung und Alt traten gegeneinander an. Gewertet wurde wieder in verschiedenen Altersgruppen. Der Mannschaftswettbewerb rundete das Angebot schließlich ab. Nach der Siegerehrung am Nachmittag ließen die Teilnehmer den Tag noch bei Würstchen vom Grill und frischen Waffeln mit Eis aus dem Waldkiosk ausklingen. Unser Bild zeigt die Erstplatzierten, die jeweils einen Gutschein der Korbacher Hanse erhielten. (Foto: pr)

WLZ - im September 2007

 

Goldhausen in allen Wertungen vorn

Pokalwettkämpfe der Feuerwehr Sachenhausen

Die Siegermannschaften aus Goldhausen gemeinsam mit Werner Kesting, Jugendwart Carsten Seipel, Verbandsvorsitzendem Manfred Hankel, Bernd Schäfer und Bürger-meister Jörg Feldmann.(Fotos: dv)

WALDECK-SACHSENHAUSEN (dv). Insgesamt 28 Mannschaften der freiwilligen Feuerwehren und der Jugendfeuerwehren nahmen am Sonntag an den Pokalwettkämpfen in Sachsenhausen teil. "Die Beteiligung ist damit deutlich besser als vor zwei Jahren", freute sich Bernd Schäfer, Wehrführer von Sachsenhausen und stellvertretender Stadtbrandinspektor.

"über mangelndes Interesse können wir uns generell nicht beschweren", ergänzte Werner Kesting, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Sachsenhausen. "Derzeit haben wir 330 Mitglieder im Verein. "Die Pokalwettkämpfe finden seit 1991 alle zwei Jahre in Sachsenhausen statt. Die Senioren müssen zum einen bei der sogenannten "übung 2 mit Vornahme eines B-Rohres" ihre Kräfte messen. Dazu kommen dann noch 15 Fachfragen, die innerhalb von zehn Minuten beantwortet werden müssen. Bei den insgesamt zwölf Teilnehmern dieser Wertung gewann die Mannschaft aus Goldhausen vor Ober-Werbe und Reinhardshausen, gefolgt von Mehlen, Nieder-Ense, Böhne, Nieder-Waroldern, Obernburg, Affoldern, Alraft, Netze, Marienhagen, Bringhausen und schließlich der Mannschaft aus Rhena. Zwei Senioren-Mannschaften nahmen das Angebot der Feuerwehr Sachsenhausen wahr, den Wettkampf ohne den theoretischen Teil, also ohne die 15 Fachfragen, zu absolvieren. In dieser Wertung gewann die Mannschaft aus Lengefeld vor der Wehr aus Meineringhausen. Die Jugendlichen führten bei ihrem Wettkampf ebenfalls einen Löschangriff aus. Dieser verläuft im Gegensatz zu dem der Senioren jedoch ohne Wasser.

Bernd Simshäuser von der Feuerwehr Mehlen gibt das Kommando: "Wasser marsch".

Ein theoretischer Teil, der auch aus 15 Fachfragen besteht, gehört hingegen dazu. Wie bei den Mitgliedern der freiwilligen Wehren hatte hier die Mannschaft Goldhausen I die Nase vorn. Dicht hinter ihr landeten die Teams Böhne I und Goldhausen II. Der vierte Platz in dieser Wertung ging an Ober-Werbe I, gefolgt von Freienhagen, Ober-Werbe II, Dehringhausen I, Böhne II, Frebershausen, Landau, Dehringhausen II und Ober-Werbe III.Jeweils die ersten acht Platzierten freuten sich über Pokale. Doch auch die etwas Schlechteren gingen nicht leer aus. "Bei uns herrscht das Motto "Jeder bekommt etwas", erklärte Bernd Schäfer. So erhielten die anderen Mannschaften jeweils einen Gutschein über einen Getränke-Meter. Für das leibliche Wohl sorgten die Frauen des Feuerwehrvereins Sachsenhausen, unter anderem mit selbst gebackenen Kuchen.

WLZ - im September 2007

 

Goldhausen zu Gast im Fernsehgarten des ZDF

Zu einer Tagesfahrt in den ZDF-Fernsehgarten lud der Verein "Unser Dorf Goldhausen" ein. Früh morgens um 7 Uhr starteten 25 Teilnehmer im Alter von 5 bis 85 Jahren per Bus in Richtung Süden. Auf dem Gelände der ZDF-Fernsehstudios in Mainz wurden die Goldhäuser zusammen mit 5000 weiteren Besuchern von der Moderatorin Andrea Kiewel bei strahlendem Sonnenschein begrüßt. Sport, Spiel, Spaß und viel Musik standen in den nächsten Stunden auf dem Programm. Ein Kräftemessen der besonderen Art gab es beim Traktor-Pulling, welches von Max Schautzer präsentiert wurde. Eine Choreographie zum Lied "Magic Melody" präsentierten über 2000 junge Tänzer von "Dance4Fans", und zwei Schülerbands wetteiferten um den Titel "Deutschlands beste Schülerband".

Nach der stimmungsgeladenen Show ging die Fahrt am Nachmittag weiter nach Rüdesheim in die Drosselgasse. Dort klang der schöne Tag in gemütlicher Runde aus, bevor die Heimreise angetreten wurde.

WLZ - im Juli 2007

 

Stadtpokalwettkampf: Goldhäuser Mannschaften triumphieren

Geselliges Stadtjugendzeltlager der Korbacher Feuerwehren in Nieder-Ense

Die Verantwortlichen des Stadtjugendzeltlagers mit den drei Siegermannschaften des Stadtpokals: Goldhausen II, Goldhausen I und Lengefeld. Links Stadtrat Friedrich Bachmann, Stadtjugendwart Stefan Casper und Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt; rechts stellvertretender Stadtjugendwart Egon Weller, Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Weltecke, stellvertretender Stadtbrandinspektor Carsten Vahland und Wehrführer Stephan Klein.(Fotos: cs)

KORBACH - NIEDERENSE (cs). Das Stadtjugendzeltlager der Korbacher Feuerwehren fand dieses Jahr in Nieder-Ense statt. Beim Höhepunkt des Wochenendes, dem Wettkampf um den Stadtpokal, setzten sich die beiden Jugendmannschaften aus Goldhausen souverän durch.

Positiv fiel das Resümee des Stadtjugendwarts Stefan Casper über die Veranstaltung aus. Alle Programmpunkte gingen dank der guten Organisation zügig und ohne größere Probleme über die Bühne. Auch das Wetter spielte über das ganze Wochenende weitestgehend mit. Vor allem lobten die Organisatoren und die 30 Betreuer die Disziplin der 114 jungen Feuerwehrmänner und frauen aus elf Jugendfeuerwehren. Mit von der Partie war auch eine Delegation aus der Korbacher Partnerstadt Waltershausen in Thüringen.

Im Vordergrund stand zunächst der Wettbewerb der zehn Korbacher Jugendfeuerwehren um den Stadtpokal am Samstag. Neben einer normalen übung, bei der die Teilnehmer sowohl Schnelligkeit als auch Geschicklichkeit mit den Gerätschaften und an verschiedenen Hindernissen unter Beweis stellen mussten, sollten die Jugendlichen auch ihr Wissen über die Feuerwehrarbeit auf einem Fragebogen dokumentieren.

Neben dem Pokalwettkampf hatten die teilnehmenden Mannschaften bereits am Freitag eine Rallye durch Nieder Ense bestritten. überwiegend wurden Fragen über das Dorf gestellt, für deren Beantwortung die Jugendlichen den Ort erkunden mussten. Aber auch ihre Allgemeinbildung wurde auf die Probe gestellt. Bei der Rallye landeten schließlich die Teams aus Rhena, Eppe und Goldhausen auf den drei vorderen Plätzen.
Am Sonntag standen dann noch die "Spiele ohne Grenzen", die sich natürlich vor allem mit dem Wasser beschäftigten, auf dem Programm. Unter anderem galt es, in einem Helm Wasser über einen Hindernisparcours zu einem anderen Behälter zu transportieren. Des Weiteren musste ein Teammitglied in einer Schubkarre einen Eimer Wasser festhalten, während ein anderer die Karre über verschiedene Hindernisse steuerte. Besonderes Geschick stellten bei dem lustigen Wettstreit die Mannschaften NiederEnse als Erster, Goldhausen II als Zweiter und Lelbach I als Dritter unter Beweis.
Doch trotz aller Wettkämpfe kam auch die Geselligkeit für alle 144 Teilnehmer des Zeltlagers keineswegs zu kurz. Vom Zeltaufbau am Donnerstagabend bis zum Zeltabbau und der Abreise am Sonntagnachmittag war die Atmosphäre zwischen allen Beteiligten stets sehr gut. Neben gemeinsamem Frühstück, Mittag und Abendessen fanden am Samstag auch noch eine Feuerwehrübung und abends ein Discoabend mit Lagerfeuer statt. Auch der Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Nieder Enser Kirche war sehr gut besucht. Den positiven Eindruck der Veranstaltung unterstrich auch die fehlende Kritik beim Jugendforum am Sonntagmorgen, bei dem sich die Jungen und Mädchen über alles kritisch äußern konnten.

Zum Abschluss entließen die Organisatoren des Zeltlagers die Jugendlichen in ihre wohlverdienten Sommerferien mit dem Appell, weiterhin die Werbetrommel für die Jugendfeuerwehren in Korbach und den Ortsteilen zu rühren. Dann sollte es gelingen, dass im nächsten Jahr vielleicht sogar 150 Teilnehmer bei dem Treffen gezählt werden können.
Spannend wurde es jedoch zuvor noch einmal für die Mannschaften am Sonntagnachmittag bei der Bekanntgabe der Sieger der Wettkämpfe.

Stadtpokal 2007: 1. Goldhausen II (1652 Punkte), 2. Goldhausen I (1645), 3. Lengefeld (1633), 4. Lelbach (1625), 5. Rhena I (1624), 6. Helmscheid (1584), 7. Rhena II (1552), 8. NiederEnse (1549), 9. Eppe (1335).
Dorfrallye: 1. Rhena, 2. Eppe, 3. Goldhausen, 4. Lengefeld, 5. NiederEnse, 6. Waltershausen, 7. Korbach, 8. Lelbach, 9. Helmscheid, 10. Meineringhausen, 11. Hillershausen.
Spiel ohne Grenzen: 1. NiederEnse, 2. Goldhausen II, 3. Lelbach I, 4. Lengefeld Mädchen, 5. Korbach, 6. Hillershausen, 7. Goldhausen I, 8. Lelbach II, 9. Helmscheid, 10. Meineringhausen, 11. Waltershausen, 12. Eppe, 13. Lengefeld Jungen.

WLZ - im Juli 2007

 

Doppelsieg für heimische Wettkämpfer

16 Feuerwehren bei hessischen Feuerwehrleistungsübungen - Goldhausen im Stechen vor Reinhardshausen

Die Nummer eins: Die Coldhäuser Feuerwehr um Wehrführer Andreas Sinsch belegte den ersten Platz. Zusammen mit elf weiteren Mannschaften fährt die Truppe im August zum Landesentscheid. (Foto: den).

KORBACH (den). Am Ende war es ganz knapp: Ein Stechen musste darüber entscheiden, welche Wehr den ersten Platz bei den hessischen Feuerwehrleistungsübungen belegt. Am Ende hatte die Wehr aus Goldhausen die Nase vorn, vor Reinhardshausen.

Der Hauerplatz in Korbach glich den Samstag über einem großen Lager. 16 Mannschaften aus dem Kasseler Regierungsbezirk waren mit ihren Einsatzfahrzeugen angereist und stellten sich dem sportlichen Wettkampf. Schläuche ausrollen und verlegen, Wasser bereitstellen, Hindernisse überwinden - da galt es, die Schiedsrichter um übungsleiter Erwin Baumann zu überzeugen - und die Uhr, die unbeeindruckt tickte und die Zeit der neunköpfigen Truppe mit Maschinist, Melder, Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp festhielt.
Vor der praktischen Prüfung stand der theoretische Teil. 15 Fragen zur Unfallverhütung, Unfallstellensicherung oder Schlauchkunde mussten möglichst fehlerfrei beantwortet werden.
Beim Stechen der beiden besten Wehren musste dann noch einmal der Stift gezückt werden. Die Brandbekämpfer aus Goldhausen brauchten zwar etwas länger als Reinhardshausen, machten am Ende aber einen Fehler weniger.

Landesentscheid in Korbach?

Korbachs Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt verkündete zum krönenden Abschluss, dass sich die Kreisstadt als Austragungsort für den Landesentscheid im kommenden Jahr beworben habe. Dr. Werner Neusei (Vize-Regierungspräsident) lobte die gute Gastfreundschaft in Korbach und freute sich, dass in letzter Zeit immer mehr Frauen unter den Aktiven seien: "Wie im richtigen Leben brauchen wir auch bei der Feuerwehr die Frauen."

Michael Klöckner, Michael Krause und Dennis Sonntag proben Mastwurf und Kreuzknoten. Sie wurden 15.

Die Ergebnisse: Den ersten Platz belegte Goldhausen mit 975 Punkten. Gleichauf stand Reinhardshausen, das aber im Stechen unterlag. Ebenfalls qualifiziert für den Landesentscheid haben sich die Wehren aus Mittelaschenbach (970 Punkte), Setzelbach (965), Michelsrombach (955), Oetmannshausen (950), Schiffelbach (940), Bad Wildungen (937), Frankenhain (935), Rennertehausen (ebenfalls 935), Wasenberg I (920) und Oberlengsfeld (917).

WLZ - im Juli 2007

 

Querschlag mit Abenteuer

Bohren für frische Luft - neuen Gang im Besucherstollen erschließen

Mit Tachymeter unter Tage: Vermessungsexperte Thomas Kalhöfer (I.) und Karl-Heinz Rupprath fixierten im Seitengang des Besucherbergwerks einen Bohrpunkt Mit dabei Wolfgang Behle (r.), Vorsitzender des Vereins "Historischer Goldbergbau". (Foto:jk)

Von Jörg Kleine

KORBACH-GOLDHAUSEN (jk). Das Goldbergwerk lockt Besucher aus aller Welt an den Eisenberg. Ein Seitengang soll bislang geheime Partien ins Grubenlicht rücken - möglichst noch in diesem Jahr. Der "Querschlag" zeigt eine schillernde Unterwelt.

Seit vier Jahren können Besucher die abenteuerliche Reise auf den Spuren der Goldgräber genießen. Der "Unte-re-Tiefe-Tal-Stollen" gibt 250 Meter frei bis hinein in den mittelalterlichen Bergbau. Besucher erfahren viel über Geologie, die Arbeit der Bergleute und das Thema "Gold".
Mitten im Stollen zeigte sich ein Seitengang bislang jedoch vergittert. In den 70er-Jahren hatte der Wissenschaftler und Heimatforscher Dr. Jens Kulick im Auftrag des damaligen geologischen Landesamtes den Bergbau in Goldhausen neu unter die Lupe genommen. Der Seitengang sollte dabei sondieren, ob sich eine Verbindung zu einer weiteren Goldlagerstätte schaffen lässt.

Seither ist der Zugang verbarrikadiert - doch das soll sich möglichst dieses Jahr noch ändern. Mit Unterstützung eines Bergspezialisten aus der Grube Dreislar und dem früheren Kasseler Bergamtsleiter Erwin Braun soll der Coup gelingen. Dabei müssen vor allem die ersten 15 Meter von Schutt befreit und nach oben abgesichert werden, um Besuchern künftig eine weitere Perspektive zu bieten. Zudem fehlt eine "Bewetterung" - sozusagen ein Durchbruch an die frische Luft am Ende dieses Querschlags. Der erste Schritt ist inzwischen geschafft. Der Korbacher Vermessungsingenieur Thomas Kalhöfer und Karl-Heinz Rupprath vom Bauhof haben in ehrenamtlicher Arbeit die Strecke innen abgesteckt und einen Bohrpunkt fixiert.

Orange "Spinnweben" leuchten im Schein des Geleuchts unter Tage. Die rostrote Farbe deutet auf oxidiertes Eisen im Gestein.(Foto: jk)

überraschungen bleiben dabei nicht aus. Dachten der Verein "Historischer Goldbergbau Eisenberg" zunächst noch, am Ende des "Tunnels" vielleicht im Wald einen zweiten Zugang aufgraben zu können, zeigt sich nun, dass über dem Seitengäng eine dicke Felspackung liegt - rund 50 Meter mächtig. So muss zur künftigen Bewetterung ein Loch von oben gebohrt werden, erläutert Vereinschef Wolfgang Behle.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, auch den Seitengang für Besucher zu öffnen. Wichtig ist zuvor jedoch, das Konzept penibel mit dem Bergamt abzusprechen, sagt Claus Günther von der Korbacher Wirtschaftsförderung. Dies soll in Kürze folgen. Die Vereinsmitglieder wollen dann in Eigenleistung die kniffligen ersten 15 Meter von Schutt und Gestein befreien, um Besuchern den Weg zu ebnen.
Lohnenswert ist der Ausflug in neue Gefilde unter Tage allemal. Was in der Dunkelheit schlummert, entfaltet im Schein der Lampen prächtige Anblicke. Gipskristalle, kalkige Tropfsteine, schwarze Manganauswaschungen und schillerndes Rostrot von Eisenmineral auf Pilzgeflecht machen die Tour zu einem Erlebnis.
Möglichst 2007 soll es noch losgehen. Versprechen kann es Vorsitzender Wolf gang Behlen nicht, "aber wir versuchen es".

WLZ - im Juni 2007

 

Vertrag für "Kommunalen Serviceverbund Eisenberg" unterzeichnet

Sieben Kommunen ziehen an einem Strang

Einer für alle, alle für einen: Unter den Fahnen der sieben beteiligten Kommunen geloben die Bürgermeister die Zusammenarbeit. Von links: Thomas Trachte (Willingen), Jörg Feldmann (Waldeck), Harald Plünnecke (Vöhl), Staatsminister Wilhelm Dietzel, Klaus Friedrich (Korbach), Heinrich Nolte (Medebach), Uwe Steuber (Lichtenfels) und Volker Becker (Diemelsee). (Foto: Ib)

KORBACH-GOLDHAUSEN (Ib). Die Waldecker Böllerschützen sorgten für den "Urknall": Gestern haben die Städte und Gemeinden Diemelsee, Korbach, Lichtenfels, Medebach, Vöhl, Waldeck und Willingen den Vertrag für den "Kommunalen Serviceverbund Eisenberg" unterschrieben.

Auf dem Eisenberg in Goldhausen -wo auch sonst - haben die sieben Kommunen ihre Zusammenarbeit schwarz auf weiß besiegelt. Wo es geht, wollen die Städte und Gemeinden ihre Aufgaben künftig gemeinsam erledigen, dadurch Kosten sparen und besser werden. Der neue Serviceverbund hat zwei Besonderheiten: Er ist der größte seiner Art in Hessen - und er geht über Landesgrenzen hinaus. Er umfasst ein Gebiet, in dem über 60000 Menschen leben. "Die Region wird jetzt mit einer Stimme sprechen", sagte Heinz-Willi Müller, Büroleiter der Korbacher Stadtverwaltung, der die feierliche Vertragsunterzeichnung moderierte.
Eine Flut von Regeln und ein knapper finanzieller Spielraum enge die Kommunen in ihrer Selbstverwaltung ein, zeichnete Müller ein Bild der veränderten Rahmenbedingungen. Nur in der Zusammenarbeit mit anderen Städten und Gemeinden könnten wieder Gestaltungsräume geschaffen werden. Das sei ein Ziel des Serviceverbundes, erklärte der Verwaltungsfachmann. Im Fokus der Zusammenarbeit stehe aber auch eine optimierte Servicequalität mit noch höherer Kundenorientierung. "Der interkommunale Serviceverbund Eisenberg ist eine Chance für die Zukunft", so Müller.

Die Aufgaben des Zusammenschlusses sind im Vertrag noch recht allgemein gehalten: Kooperationen zwischen Kommunen und auch auf privatwirtschaftlicher Ebene sollen ausgebaut, aber auch das "Wir-Gefühl" in der Region gestärkt werden. Mehr Familienfreundlichkeit und zukunftsfähige Arbeitsplätze hat sich der Verbund auf die Fahnen geschrieben. Schließlich sollen auch Fördergelder besser abgeschöpft werden. Das alles mit Leben zu füllen, ist Aufgabe des Arbeitsausschusses, dem eigentlichen Organ des Serviceverbunds. Mitglieder in ihm sind die Bürgermeister der sieben Kommunen. Der Arbeitsausschuss entscheidet auch über den noch zu bestimmenden Geschäftsführer.

Der Serviceverbund sei ganz im Sinne der Landesregierung, erklärte Wilhelm Dietzel, hessischer Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Das Land wolle keine kommunale Neugliederung, sondern interkommunale Zusammenarbeit. Die sieben Kommunen würden die Gebietsreform der 70er-Jahre fortsetzen, sagte Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer: "Diesmal aber freiwillig."
Umrahmt wurde die Feier durch den Musikverein Neukirchen, den Knappenchor Adorf und die Alphornbläser Willingen.

WLZ - im Juni 2007

 

Partner im Zeichen der Burg

Städte und Gemeinden rücken zusammen - morgen Vertrag, Fest in Goldhausen

Sieben Städte und Gemeinden rücken über ihre Grenzen hinweg enger zusammen. Das Logo des Service-Verbundes steht symbo-lisch: Im Mittelpunkt der Eisenberg, in konzentrischen Kreisen die sieben Gemeinden. (Karte: Riedel und Eichler, Montage: WLZ)

Unter dem Motto "Wir gestalten Zukunft" vereinbaren die Bürgermeister der sieben Kommunen, Diemelsee, Korbach, Lichtenfels, Medebach, Waldeck, Willingen und Vöhl morgen in Goldhausen eine engere Zusammenarbeit.

Am Freitag, 17 Uhr, werden die Bürgermeister der sieben Städte und Gemeinden mit Ihrer Unterschrift die neue Arbeitsgemeinschaft "Kommunaler Service-Verbund Eisenberg" aus der Taufe heben. Das Fest rund um das Dorfgemeinschaftshaus in Goldhausen bietet ein unterhaltsames Programm. Bewohner aus allen sieben Gemeinden sind herzlich eingeladen.

Keine Gemeinde, sondern ganz bewusst der Eisenberg mit seiner zentralen geografischen Lage steht Pate für den neuen Kommunalen Service-Verbund von sieben Städten und Gemeinden. ( Foto: Archiv)

Los geht es um 17 Uhr mit einer musikalischen Begrüßung durch den Musikverein Neukirchen. Der Knappenchor Adorf, die Willinger Alphornbläser und die Waldecker Böllerschützen gestalten das Programm ebenfalls mit.
Heinz-Willi Müller (Korbach) präsentiert den Kommunalen Service-Verbund stellvertretend für alle Gemeinden. Auch Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel, der Landrat des Hochsauerlandkreises, Dr. Karl Schneider, sowie der Erste Kreisbeigeordnete Waldeck-Frankenbergs, Peter Niederstraßer, sind mit dabei. Nach einer kurzen Vorstellung der Gemeinden durch ihre jeweiligen Bürgermeister werden die Rathauschefs dann gegen 18 Uhr den Vertrag für den neuen Service-Verbund Eisenberg formal unterzeichnen.

Die Kommunen arbeiten bereits seit Jahren auf mehreren Gebieten in verschiedenem Umfang erfolgreich zusammen. Dazu zählen etwa Wasser/Abwasser, Feuerwehrtechnik und -einsätze, Gefahrgutüberwachung und Tempokontrollen auf den Straßen, Jugendarbeit, Tourismus oder Präventionsarbeit in den Schulen.
Auch die Verwaltungen üben in verschiedenen Sektoren bereits den Schulterschluss. Da geht es etwa um die neue kaufmännische Buchführung bei den Gemeinden, um Austausch von Auszubildenden oder Einwohnermeldeämter. Warum sollte es mit Blick in die Zukunft nicht möglich sein, dass sich ein Berufspendler auch in der Gemeinde, wo er arbeitet, seinen Pass ausstellen lässt, nennt Heinz-Willi Müller ein Beispiel. So ist der Büroleiter im Korbacher Rathaus ein vehementer Verfechter, die Kooperation zu vertiefen.
Neue Akzente setzen soll beispielsweise eine Kinder-Universität im Rahmen des Verbundes. Schon im November wird es in Zusammenarbeit mit der Uni Kassel in Korbach die ersten Vorlesungen geben. Dazu sind Kinder aus allen sieben Städten und Gemeinden gleichermaßen eingeladen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und der angespannten Finanzsituation sind sich die Bürgermeister und politisch Verantwortlichen allesamt bewusst, dass engere Kooperation in der Zukunft nötig ist. Der Kommunale Service-Verbund Eisenberg soll dafür die Plattform bieten, um die Lebensqualität der Bewohner zu stärken.

WLZ - Jörg Kleine - im Juni 2007

 

Eine Eiche für die Dorfgemeinschaft

Ortsbeirat dankt Wilhelm Schüttler für gespendeten Baum

Freuen sich über die schöne Ansicht am Ortseingang von Coldhausen: der Ortsbeirat mit Wilhelm Schüttler. (Foto: hei)

KORBACH - GOLDHAUSEN (hei). Wilhelm Schüttler spendete im Rahmen der Dorfverschönerung vor drei Jahren eine Eiche für eine Rasenfläche am Ortseingang. Der Ortsbeirat Goldhausen dankte ihm nun offiziell dafür.

Als das Neubaugebiet am Ortseingang von Goldhausen entstand, war die Rasenfläche am Aquaduktweg, auf der die Eiche jetzt steht, ein "totes" Gebiet. "Im Rahmen der Dorfverschönerung habe ich mir gedacht, dass sich so ein Baum an diesem Fleckchen ganz gut machen würde", so Wilhelm Schüttler. Er zögerte nicht lange und spendete der Dorfgemeinschaft 2004 eine Eiche.
"Wilhelm Schüttler hat uns nicht nur diesen Baum gespendet, sondern kümmert sich noch zusätzlich um die Pflege des Rasenplatzes", sagte Ortsvorsteher Wolfgang Behle. Aus diesem Grund wurde dem edlen Spender jetzt ganz offiziell gedankt und der Eiche der Name " Wilhelm-Schüttler-Gedächtniseiche" gegeben. Der Name wurde auch in einen Korbacher Goldtaler auf einem Stein neben der Eiche eingraviert.
Außerdem dankte Wolfgang Behle allen Bürgern, die sich aktiv an den Dorfverschönerungsarbeiten beteiligt hatten und noch immer beteiligen.

WLZ - im Mai 2007

 

Feuerwehr Goldhausen gewinnt im Stechen

52 Mannschaften aus dem Landkreis absolvieren Leistungsübungen auf der Hauer

Die siegreiche Goldhäuser Mannschaft mit Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick (I.), Verbandschef Manfred Hankel (r.), Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl, Kreisbeigeordnetem Otto Wilke und Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt (2.v.r.). (Fotos: tk)

KORBACH (tk). Die erste Goldhäuser Mannschaft hat am Sonntag den Kreisentscheid der Feuerwehrleistungsübungen gewonnen. Das Team um Kapitän und Wehrführer Andreas Sinsch siegte aufgrund der schnelleren Zeit im Stechen vor Bad Wildungen und Rennertehausen I. Alle drei Mannschaften hatten am Ende des regulären Theorie- und Praxistests das optimale Ergebnis von 1000 Punkten erreicht.

Auf Platz vier und fünf landeten die Mannschaften aus Reinhardshausen und Schiffelbach. Die Brandschützer aus dem Gemündener Stadtteil konnten damit den Titel aus dem Vorjahr zwar nicht verteidigen, nehmen aber auch noch mit am Bezirksentscheid teil, der am 30. Juni wiederum auf der Hauer stattfinden wird. Der Landesentscheid geht am 25. August in Rotenburg an der Fulda über die Bühne.

52 Mannschaften beteiligen sich an den hessischen Feuerwehrleistungsübungen auf Kreisebene. Mit dieser Zahl steht der Landkreis Waldeck-Frankenberg an der Spitze in Hessen, betonte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick bei der Siegerehrung. Besonders hob er das Engagement von Erich Clemens hervor. Der Allendorfer Feuerwehrmann absolvierte gestern seine letzte Leistungsübung - nach 37 Jahren Wettkampferfahrung. Weitere Grußworte sprachen der Korbacher Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl, Kreisbeigeordneter Otto Wilke und Feuerwehrverbandschef Manfred Hankel.
Im praktischen Teil mussten übungen mit der Tragkraftspritze oder einem Löschgruppenfahrzeug absolviert werden. Im theoretischen Teil wurden 15 Fragen gestellt, die innerhalb von zehn Minuten von jedem Wettkampfteilnehmer zu beantworten waren.

Der größte Wettkampferfolg der Goldhäuser Feuerwehr liegt zehn Jahre zurück. 1997 gewann die Mannschaft des damaligen Wehrführers Karl-Helmut Tepel zum dritten Mal in Folge den Hessenmeister-Titel. 2005 gewannen sie zuletzt den Kreisentscheid.

Die weiteren Platzierungen: 6. Ober-Werbe, 7. Bohne, 8. Nieder-Ense und Wega, 10. Höringhausen, 11. Massenhausen, 12. Ammenhausen, 13. Reddig-hausen I, 14. Bad Arolsen, 15. Lengefeld, 16. Frebershausen, 17. Mandern, 18. Meineringhausen, 19. Nieder-Waroldern, 20. Dehausen und Nordenbeck,22. Vasbeck, 23. Birkenbringhausen, 24. Goldhausen II, 25. Hörle, 26. Benkhausen und Volkmarsen, 28. Helsen, 29. Giflitz, 30. Affoldern, 31. Helmighausen I, 32. Rhena, 33. Hatzfeld, 34. Geismar, 35. Goddelsheim und Rhoden, 37. Neudorf, 38. Viermünden, 39. Berndorf, 40. Deisfeld, 41. Hemfurth, 42. Obernburg, 43. Herbsen, 44. Bergheim, 45. Reddig-hausen II, 46. Alraft, 47. Sachsenberg, 48. Weihen, 49. Schmittlotheim, 50. Flechtdorf, 51. Freienhagen, 52. Sachsenhausen.

WLZ - im Mai 2007

 

1000 Punkte: Korbacher Stadtpokal der Feuerwehren geht nach Goldhausen

KORBACH - OBERENSE (jl). Gegen die Zeit und um den Korbacher Stadtpokal kämpften am Sonntag zehn Stadtteil-Wehren der Kreisstadt. Sieben Teams nahmen am regulären Stadtpokal-Wettkampf teil, zu dem neben der praktischen übung auch ein theoretischer Test gehörte.

Den Pokal sicherte sich die Wehr aus Goldhausen, die die Höchstpunktzahl von 1000 Punkten erreichte. Der zweite Platz ging an Nordenbeck (995 Punkte), Dritter wurden die Kameraden aus Lengefeld (985 Punkte). Der vierte Platz ging an die Wehr aus Nieder-Ense (972 Punkte). Fünfter wurde die erste Mannschaft aus Ober-Ense (941 Punkte), den sechsten Platz erreichte Rhena (930 Punkte), auf dem siebten Rang landeten die Kameraden aus Meineringhausen (928 Punkte). Beim ausschließlich praktischen Wettkampf machten drei Wehren mit. Dabei belegten die Frauen aus Lengefeld den ersten Platz, ebenfalls mit der höchstmöglichen Wertung von 1000 Punkten. Die Damenriege hatte im vergangenen Jahr beide Pokale eingeheimst. Zweiter wurde die Wehr aus Helmscheid (982 Punkte) und der dritte Platz ging an die zweite Mannschaft aus Ober-Ense (980 Punkte). Das ganze Fachwissen der Kameraden war beim Wettkampf am Sonntag gefragt. Bei der praktischen übung galt es Wasser aus einem Unterflurhydranten zu entnehmen, drei Rohre zu verlegen und noch einige Hindernisse zu überwinden. In acht Minuten und 45 Sekunden mussten die jeweils neun Kameraden mitsamt Rohren über einen Balken balancieren, durch einen kleinen Tunnel kriechen und über ein Leitergerüst klettern. "Die Hindernisse sind der Realität nachempfunden", erklärte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Garsten Vahland die übung. Damit alles mit rechten Dingen zuging, kontrollierten fünf Schiedsrichter aus benachbarten Gemeinden den Ablauf. Vahland übergab am Mittag Pokale und Urkunden. Im Namen der Kreisstadt gratulierten Stadtrat Heinz Graf und Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl, der die Arbeit der Feuerwehren lobte: "Wir wissen, was wir an unseren Wehren haben." Der Stadtpokal für die Jugendfeuerwehren wird beim Zeltlager vom 6. bis 8. Juli in Nieder-Ense ausgetragen. - Unser Bild rechts entstand während des Wettkampfs, auf dem linken Bild zu sehen ist das erfolgreiche Team aus Goldhausen mit der Sieges
trophäe. (Fotos: jl)

WLZ - im Mai 2007

 

Auf Besuch in der Unterwelt des Eisenbergs

Das Besucherbergwerk in Goldhausen eröffnet die Saison mit einer Feier

Der gemischte Chor Eisenberg eröffnete die Saison des Besucherstollens Eisenberg musikalisch. Bis Oktober kann die alte Goldgräber-Stätte besichtigt werden (kleines Foto). Insgesamt zwölf Führer begleiten die Besucher mit viel Fachwissen. (Fotos: Ib)

KORBACH-GOLDHAUSEN (Ib). Glück auf: Die Saison am Besucherbergwerk in Goldhausen ist seit gestern eröffnet. Bis Oktober können Gruppen und Einzelpersonen den Stollen im Eisenberg besichtigen.

"Wir holen uns zu Saisonbeginn immer den Segen von oben", sagte Wolfgang Behle, Vorsitzender des Vereins Historischer Goldbergbau Eisenberg. Den göttlichen Beistand für Bergleute und Besucher hatte bei der Stolleneröffnung am Sonntagmorgen Pfarrerin Barbara Grenz (Hillershausen) im Gepäck. Um Gold zu finden, müsse man tief schürfen, sagte sie in ihrer Andacht. Auch im Leben dürfe man nicht an der Oberfläche bleiben. Der gemischte Chor Eisenberg sorgte für den musikalischen Rahmen des Saisonstarts. "Wir hoffen auf einen ähnlichen Zuspruch wie im vergangenen Jahr", so Behle. Rund 2000 Besucher zog das Besucherbergwerk im Jahr 2006 nach Goldhausen. Derzeit sorgen zwölf Führer für eine fachkundige Begleitung durch die ehemalige Goldgräber-Stätte.

WLZ - im April 2007

 

Geld für Streuobstwiese und neuen Besucherstollen

Stiftung "Zukunft für unsere Region" übergibt Spenden-Schecks

Spendenübergabe in Korbach: Axel Krüer und seine Vorstandskollegen von der Stiftung "Zukunft für unsere Region" überreichten Schecks an den Naturschutzbund und den Verein Historischer Goldbergbau Eisenberg. (Foto: wk)

KORBACH (wk). über eine Zuwendung in Höhe von jeweils 500 Euro freuen sich der Naturschutzbund Korbach und der Verein Historischer Goldbergbau Eisenberg. Die Schecks wurden den Vereinen durch Vertreter der Stiftung "Zukunft für unsere Region" überreicht.

Es handelt sich dabei um den Erlös der Veranstaltung "Fein hören und speisen", die die Stiftung im Januar mit großem Erfolg im Gasthaus "Goldflair am Rathaus" durchgeführt hatte. Mit der Spende will die Stiftung unter Vorsitz von Axel Krüer die Umsetzung von regionalen Projekten fördern.
Der Naturschutzbund (NABU) wird das Geld einsetzen, um eine Streuobstwiese am Krankenhaus zu renaturieren. Diese wird durch die Naturschutzjugend bereits seit über zehn Jahren betreut. Durch die Bauarbeiten am Krankenhaus wurde sie jedoch in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt soll aufgeräumt, eingesät und eine Hecke gepflanzt werden, erläuterte Peter Koswig die Pläne der Naturschützer.

Im Goldhäuser Bergwerk soll rn. diesem Jahr ein weiterer Besucher-Stollen erschlossen werden. Dazu ist es notwendig, für eine ausreichende "Bewetterung" zu sorgen, also eine Zuluftöffnung zu schaffen. Dieses Projekt werde durch die Förderung jetzt umsetzbar, freute sich Karl Helmut Tepel vom Verein Historischer Goldbergbau Eisenberg. - Bereits vor zwei Wochen hatte die Kreisjugendfeuerwehr Waldeck-Frankenberg eine Zuwendung der Stiftung "Zukunft für unsere Region" erhalten.

WLZ - im April 2007

 

Große Fortschritte - Netzwerk der Besucherbergwerke im Geopark Waldeck-Frankenberg

"Glück auf für die Zusammenarbeit"

Ortsvorsteher und Vorsitzender des Vereins Historischer Goldbergbau Eisenberg e.V. Wolfgang Behle (links) begrüßte am Donnerstag gemeinsam mit Vorstandsmitglied Claus Günther (rechts) die ehrenamtlichen Betreiber der anderen Besucherbergwerke sowie den Geologen Sven Bökenschmidt (Mitte) und Norbert Panek vom Projektbüro Geopark. (Foto: kri)

KORBACH-GOLDHAUSEN (kri). Am Donnerstagabend fand eine Koordinierungssitzung der sieben Besucherbergwerke in Waldeck-Frankenberg statt, die sich nun als gemeinsames Netzwerk präsentieren möchten. Erste Ergebnisse in diesem Vorhaben konnten schon vorgestellt werden.

Das Ziel war schon länger definiert - ein Netzwerk der Besucherbergwerke im Geopark Waldeck-Frankenberg. Dies beinhaltet auch eine gemeinsame Vermarktung und Präsentation der sieben Bergwerke. Zu diesen gehören die "Grube Christiane" in Adorf, wo früher Roteisenerze abgebaut wurden, der "Burgbergstollen" in Battenberg, wo Bergbau mit Manganerz betrieben wurde, und das "Besucherbergwerk Bertsch" in Bergfreiheit, das als Abbaustätte für Kupfererz fungierte. Ebenfalls in diesem Netzwerk befinden sich das "Goldbergwerk Eisenberg" in Korbach-Goldhausen, das vom 11. bis zum 17. Jahrhundert in Betrieb war, die "Grube Christine" in Willingen, die zur Gewinnung von Schiefer diente, der "Kiliansstollen" in Marsberg, der an den Bergbau dort bis 1945 erinnert, und als Letztes das "Hessische Braunkohle-Bergbaumuseum" in Borken, das neben der Besichtigung des Besucherstollens auch vieles zur Bergbaugeschichte anbietet. Bislang wurde für das Netzwerk eine gemeinsame Broschüre umgesetzt, die von dem Geologen Sven Bökenschmidt gestaltet und bei dem Koordinierungstreffen in Goldhausen erstmals vorgestellt wurde. Sie soll zu Saisonbeginn im Mai fertiggestellt sein. Darin sind Informationen zu den einzelnen Bergwerken sowie zu geologischen Besonderheiten in der Umgebung zu finden. Weiterhin standen Hinweistafeln auf das Netzwerk für jedes Bergwerk sowie ein gemeinsames Bonussystem und ein Werbekonzept auf der Tagesordnung. Das nächste Treffen wird bei einem der sechs anderen Bergbau-Vereine stattfinden.
Das Qualitätssiegel "Ceopark" zeichnet Gebiete aus, die geologisch und landschaftlich besonders bedeutsam

WLZ - im März 2007

 

Querschlag führt zu neuen Abenteuern

Besucherbergwerk Goldhausen -Verein plant 200 Meter mehr für Gäste - Saisonbeginn am 6. Mai

Das Goldbergwerk im Eisenberg bei Korbach bietet viel Erlebnis für große und kleine Besucher. Mit Helm, Stiefeln und Geleucht geht es 250 Meter tief in den Berg. Am 6. Mai wird die neue Saison eröffnet. (Archivfoto: jk)

KORBACH (jk). Rund 2000 Besucher zog das Besucherbergwerk im vorigen Jahr nach Goldhausen. Anfang Mai geht es in die neue Saison - und die Korbacher "Goldgräber" haben viel vor: Der Stollen soll um einen interessanten Seitengang deutlich erweitert werden. So setzt die Unterwelt im Eisenberg ein weiteres Glanzlicht für Gäste aus nah und fern.

Im Fußball gehören Querschläger in die Kuriositätenkiste, im Bergbau öffnen sie ein Reich für neue Abenteuer. Ein Querschlag aus den 70er-Jahren, bislang vergittert, könnte künftig rund 200 Meter weitgehend unbekanntes geologisches Terrain für die Besucher ebnen. Möglichst noch im laufenden Jahr soll das Projekt gelingen.
Seit Sommer 2003 lenken ehrenamtliche Besucherführer Tausende Gäste durch den Unteren-Tiefen-Tal-Stollen am Eisenberg. Rund 250 Meter geht es hinein - bis zu mittelalterlichen Gängen aus dem 14. Jahrhundert, die unter Goldhausen schlummern.

Noch ist der Eingang zum Seitenstollen gesperrt. Ziel ist, rund 200 Meter für Besucher neu zu erschließen und im nächsten Jahr zu öffnen. (Archivfoto: jk)

Stollen 200 Meter erweitern

Es war der Geologe Dr. Jens Kulick, der im Auftrag des hessischen Landesamtes in den 70er-Jahren auch neue Fährten aufnahm. Mitten im Besucherbergwerk gibt es deshalb quasi eine Kreuzung, doch Rechtsabbiegen ist noch verboten. Hinter Gitter und Trassierband ist dort ein Seitengang von rund 200 Metern Länge verborgen, der sich indes ohne größere Schwierigkeiten wieder öffnen ließe. Davon sind Dr. Wolfgang Homann, früher Leiter des Naturkundemuseums Dortmund, und Erwin Braun, ehemals Bergamtsleiter Kassel, überzeugt. Beide Geologen sind intime Kenner des Eisenbergs und waren entscheidend an der Entstehung des Besucherbergwerks beteiligt. Bei der jüngsten Jahresversammlung des Vereins "Historischer Goldbergbau" im Goldhäuser Gemeinschaftshaus wurden die Pläne zur öffnung des seitlichen Stollens ausführlich diskutiert, erklärt Korbachs Tourismusfachmann Claus Günther. Klarer Auftrag an den Vorstand um Vorsitzenden Wolfgang Behle: Ein Konzept soll her - und möglichst noch 2007 umgesetzt werden. Für die Saison 2008 könnte der neue Stollen dann einbezogen werden.
Nach ersten Sondierungen müssten die ersten 15 Meter bergmännisch noch mal neu befestigt werden, dahinter ist der Fels so stabil wie anderorts im Goldbergwerk. Zweiter Punkt ist die Frage einer "Bewetterung", also einer zusätzlichen Verbindung an die Außenluft. Eine Bohrung von oben wäre eine Möglichkeit, wesentlich interessanter ist aber, am Ende des Stollens einen Durchbruch nach außen zu schaffen. Vorteil: Das Besucherbergwerk hätte künftig zwei Zugänge.
So wird der Verein nach Rücksprache mit der Waldeckischen Domanialverwaltung als Eigentümer und dem Bergamt in Bad Hersfeld ein Konzept erstellen - ob Technik, Kosten oder Arbeitsaufwand. Goldnuggets wird der Querschlag für Besucher nicht glänzen lassen, aber er gibt mit Schichtung, Faltung und Gipskristallen hervorragenden Einblick in die rund 300 Millionen Jahre alte Geologie des Eisenbergs.

Bergwerke im Geopark

Das ist ein Pfund, mit dem künftig auch der geplante "Geopark Waldeck-Frankenberg" wuchern könnte. So beteiligt sich der Verein bereits am Netzwerk der heimischen Besucherbergwerke (Bergfreiheit, Willingen, Adorf, Battenberg), die künftig enger zusammenarbeiten wollen. Im April soll bereits eine gemeinsame Broschüre veröffentlicht werden, blickt Günther voraus.
Gäste aus nah und fern dürfen sich derweil wieder aufs Abenteuer im Eisenberg freuen. Am 6. Mai, 11 Uhr, wird die Saison feierlich eröffnet - samt Andacht und Sonderführungen. Von Mai bis Oktober gibt es dann regelmäßige Führungen am Wochenende. Gruppenführungen gibt es nach Absprache.

Termine im Internet unter www.goldspur-eisenberg.de; Anmeldungen für Gruppen im Bürgerbüro der Stadt Korbach, Tel. 05631/53-232.

WLZ - im Februar 2007

 

Jahreshauptversammlung des gemischten Chores Eisenberg

Langjährige Mitglieder geehrt

Die geehrten Vereinsmitglieder mit Annelies Weibel, Vorsitzende des Sängerbezirks Korbach im Waldeckischen Sängerbund, Chorleiter Arno Huthwelker und dem Vorsitzen den Günther Vahland. (Foto: pr)

KORBACH - GOLDHAUSEN (r). Bei der Jahreshauptversammlung des gemischten Chores Eisenberg Goldhausen blickte Vorsitzender Günther Vahland auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Chor verfügt zurzeit über 33 aktive und 40 passive Mitglieder.

In seinem Bericht ging Vahland auf die vielen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. So traf sich der Chor zu 35 übungsabenden und 16 öffentlichen Auftritten. Auch für das Jahr 2007 stehen bereits mehrere Termine fest. Chorleiter Arno Huthwelker dankte den Sängerinnen und Sängern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen.

Die Vorsitzende des Sängerbezirks Korbach im Waldeckischen Sängerbund, Annelies Weibel, zeichnete das Vereinsmitglied Gerda Illian für 25-jährige aktive Mitgliedschaft aus; Albert Illian, Wilfried Jesinghausen und Hartwin Tackenberg wurden für 25-jährige passive Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel bedacht.

WLZ - im Februar 2007

 

Mit "Goldschützen" ist zu rechnen

Verein meldet weiteren Zuwachs im Jugendbereich

Für langjährige Mitglieder und Vereinsmeister gab es beim Schützenverein Goldhausen Urkunden und Ehrennadeln. (Foto: pr)

KORBACH - GOLDHAUSEN (r). Die Kleinkaliberschützen aus Goldhausen begeistern erfolgreich den Nachwuchs für den Schießsport: Bis zu 20 Jugendliche haben im Verein die Zielscheibe fest im Visier. Das vermeldete erster Vorsitzender Armin Bartmann auf der Jahreshauptversammlung.

Die intensive Jugendarbeit der letzten vier Jahre trage damit erneut Früchte, sagte Bartmann. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Schüler und Jugendlichen im Verein deutlich, so dass nun bis zu 20 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren regelmäßig am Schießtraining teilnehmen. Besonders das alljährliche Glücksschießen und der seit zwei Jahren eingeführte Biathlon-Wettkampf hätten dazu beigetragen, die Jugend für den Schießsport zu begeistern, so der Vorsitzende.

Höhepunkt in diesem Jahr soll das vom Verein ausgerichtete Pfingstfest sein. Für Anfang September hat der Vorstand wieder einen Schnadezug entlang der nördlichen Grenze Goldhausens geplant. Bei den abgeschlossenen Rundenwettkämpfen konnten die Goldhäuser Mannschaften durchweg die Klassen halten, wollen in der neuen Saison mit hochmotivierten jungen Schützen aber für einige überraschungen sorgen.

Die guten Platzierungen der Jugendlichen bei den diesjährigen Kreismeisterschaften zeigen nach der Einschätzung des Vereins bereits an, dass auch in den kommenden Jahren mit den "Goldschützen" zu rechnen ist. Besonderer Dank galt Schriftführerin Anja Mütze, die nach zehnjähriger Vorstandsarbeit ihr Amt an Sylvia Bartmann übergeben hat.
Als Vereinsmeister erhielten folgende Schützen die Pokale: Christian Wallraf (Jugend), Erich Becker (Senioren), Helmut Vahland (Passive), Jürgen Fihlon (Aktive) und Micha Zenke (Schüler). Für langjährige Mitgliedschaft im Verein wurden Wolf gang Behle (40 Jahre), Volker und Carsten Vahland, Bernd und Frank Mütze sowie Markus Hartmann (alle 25 Jahre) mit der Ehrenurkunde des Vereins sowie mit der Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes in Gold oder Silber ausgezeichnet.

WLZ - im Februar 2007

 

Fünf Einsätze und gute Leistungen bei Wettkämpfen

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Goldhausen - Beförderungen und Ehrungen

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Goldhausen standen Beförderungen sowie Auszeichnungen aktiver und passiver Mitglieder auf dem Programm. Unser Bild zeigt (v. I.) Marianna Zenke, Kerstin Zenke, Marian Frese, Corinna Schüttler, Silvio Frese, Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, Bernhard Tent, Wehrführer Andreas Sinsch, Stadtrat Wilhelm Kappelmann, Stefan Frese, Marc Saure, Ortsvorsteher Wolfgang Behle und den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Garsten Vahland. (Foto: pr)

KORBACH - GOLDHAUSEN (r). Zu fünf Einsätzen musste die Goldhäuser Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken. Ferner standen Wettkämpfe sowie der Besuch der Feuerwehr Vysoke Myto auf dem Programm. Bei der Jahreshauptversammlung blickte Vorsitzender und Wehrführer Andreas Sinsch auf viele Aktivitäten zurück. Insgesamt wurden über 2000 ehrenamtliche Dienststunden geleistet.

Bei fünf Einsätzen war die Hilfe der Kameraden gefragt. Ende Juni wurden sie zu einem Unfall zwischen Nordenbeck und Goddelsheim gerufen. Am 7. Juli ging ein Jahrhundert-Gewitter über Korbach nieder und löste den wohl größten Hochwassereinsatz in der Geschichte der Stadt aus. Die Goldhäuser pumpten in mehreren Wohnhäusern sowie in der Schule am Enser Tor vollgelaufene Keller aus. Ferner löschte die Wehr in der zweiten Jahreshälfte einen durch Blitzschlag in Brand geratenen Hochsitz und rückte zu zwei weiteren Verkehrsunfällen aus.
Stefan Frese im Dezember das goldene Leistungsabzeichen des Landkreises erworben haben. Das silberne Leistungsabzeichen des Kreises überreichte er an Corinna Schüttler und Marianna Zenke. Stefan Frese und Kerstin Zenke erhielten das hessische Feuerwehrleistungsabzeichen in Eisen, Marc Saure das in Bronze,
Für 25-jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein nahm Bernhard Tent eine Ehrennadel sowie eine Urkunde des Feuerwehrverbands in Empfang. Karl Wäscher und Hartwin Tackenberg, die nicht anwesend waren, wird die Auszeichnung für 40- beziehungsweise 25-jährige Treue nachgereicht.

Die Vorbereitungen für und die Teilnahme an Leistungsentscheiden und Wettkämpfen nahmen 2006 breiten Raum ein. Wehrführer Sinsch erinnerte an den Pokalwettkampf in Bohne (dritter Platz), die Teilnahme mit zwei Teams am Stadtpokal (Rang drei und vier) und den Start beim Kreisentscheid in Korbach. Dort qualifizierten sich die Goldhäuser als Dritte für den Bezirksentscheid, wo in Schwalmstadt-Ziegenhain ebenfalls Platz drei heraussprang. Beim Landesentscheid in Hungen landete das Team auf dem sechsten Rang - für das junge Team ein Erfolg.
Auch die allgemeine Ausbildung kam 2006 nicht zu kurz. Höhepunkt der übungen war der Durchgang durch die mobile Brandsimulationsanlage. Dabei hatten die Kameraden Gelegenheit, auf engstem Raum und unter realistischen Bedingungen ein Feuer zu bekämpfen und Erfahrungen zu sammeln.
Jugendwart Marc Saure berichtete über die rege Teilnahme der Jugendlichen bei den vielfältigen Aktivitäten der Jugendwehr. Bei Wettkämpfen erreichten sie einen zweiten Platz in Bohne sowie jeweils erste und zweite Ränge in Nieder-Ense und beim Stadtpokal in Korbach. Viel Spaß hatte der Nachwuchs bei den Zeltlagern, die die Korbacher Wehren und die Kreisjugendfeuerwehr ausrichteten.
Beim Blick auf die weiteren Vereinsaktivitäten hob der Wehrführer den Besuch der Feuerwehr aus Vysoke Myto hervor. Ende August waren 14 Kameraden und drei Vertreterinnen der Stadtverwaltung in Goldhausen zu Gast.

Nach den Grußworten von Stadtrat Wilhelm Kappelmann, Ortsvorsteher Wolf gang Behle und Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt standen Beförderungen und Ehrungen an.
Schmidt beförderte Marianna Zenke zur Feuerwehrfrau, Kerstin Zenke zur Oberfeuerwehrfrau, Marc Saure zum Hauptfeuerwehrmann sowie Stefan Frese zum Löschmeister. Marian und Silvio Frese übernahm er in die Einsatzabteilung.
Der Stadtbrandinspektor berichtete außerdem, dass Kerstin Zenke und Stefan Frese im Dezember das goldene Leistungsabzeichen des Landkreises erworben haben. Das silberne Leistungsabzeichen des Kreises überreichte er an Corinna Schüttler und Marianna Zenke. Stefan Frese und Kerstin Zenke erhielten das hessische Feuerwehrleistungsabzeichen in Eisen, Marc Saure das in Bronze. Für 25-jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein nahm Bernhard Tent eine Ehrennadel sowie eine Urkunde des Feuerwehrverbands in Empfang. Karl Wäscher und Hartwin Tackenberg, die nicht anwesend waren, wird die Auszeichnung für 40- beziehungsweise 25-jährige Treue nachgereicht.

WLZ - im Januar 2007