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Chronik der Presseberichte aus 2013

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Presseberichte 2013

 


Mehrmals von den Toten auferstanden

Gemischter Chor Eisenberg blickt auf 90 Jahre Vereinsgeschichte mit Höhen und Tiefen

PressebildPressebildDie Mitglieder des gemischten Chores Eisenberg um Chorleiter Arno Huthwelker und den Vorsitzenden Günther Vahland (großes Foto, v.l.) feiern das 90-jährige Vereinsbestehen. Wie schon vor 40 Jahren, damals unter Leitung des heutigen Ehrenchorleiters Hartmut Scharfe, gibt es zum Geburtstag ein Konzert. Foto: Tobias Treude

Dass Gesangvereine früher schon Probleme hatten, genügend Mitglieder zu finden, zeigt die Geschichte des gemischten Chors Eisenberg. Dass solche Hürden überwunden werden können, dafür steht der Verein ebenso.

VON TOBIAS TREUDE

Korbach-Goldhausen. Es ging alles so gut los. In der Schulchronik von Goldhausen wird 1923 die Gründung des gemischten Chors Eisenberg erwähnt: "Im Winter gründete man, um das gesellschaftliche und gesangliche Interesse zu heben und zu beleben, einen gemischten Chor." Erster Chorleiter war der Lehrer Rudolf Klaus, den Posten des ersten Vorsitzenden übernahm Wilhelm Jesinghausen. Von Beginn an wirkt der Gesangverein zum Beispiel beim jährlichen Schulfest mit.

Doch das Interesse am Chorgesang ließ in Goldhausen nach. Nachdem Lehrer Klaus nach Korbach versetzt wurde, heißt es in der Schulchronik 1929 über den Verein: "Er ist dann noch den Winter hindurch in Tätigkeit gewesen und im Jahre 1929 sanft eingeschlafen aus Mangel an Frauenstimmen." 1933 wurde der Chor wieder zum Leben erweckt, aber nur knapp ein Jahr später war schon wieder Schluss. In den Zeiten des Krieges ruhten die Gesangsstimmen also, doch in Vergessenheit geriet der Verein nicht. 1951 kamen 31 Personen zur Wiedergründung zusammen. Und Wilhelm Jesinghausen übernahm erneut das Amt des ersten Vorsitzenden.

Seitdem gibt es in Goldhausen durchgehend den lebendigen gemischten Chor. Traditionell singen die Mitglieder zur Bergwerkseröffnung, bei Weihnachtsgottesdiensten und Jubiläen, aber auch Ausflüge stehen auf dem Programm. 69 Mitglieder gehören dem Verein derzeit an, 28 davon singen aktiv. Dazu zählen auch drei junge Männer. "Aber natürlich sind wir nach wie vor bestrebt, weiteren Nachwuchs zu bekommen", sagt der heutige erste Vorsitzende, Günther Vahland.

Zum Repertoire der Sänger und Sängerinnen gehören unter Chorleiter Arno Huthwelker modernere Lieder wie "Du kannst nicht immer 17 sein" oder traditionelle Stücke wie der "Gefangenenchor". Vor zehn Jahren übernahm Huthwelker das Amt vom heutigen Ehrenchorleiter Hartmut Scharfe, der 40 Jahre lang dirigierte. Und obwohl Huthwelker zu den Proben immer von Buchenberg aus anreist, hat er die Entscheidung für den Chor am Eisenberg nie bereut. "Die Gemeinschaft und die Geselligkeit stimmen. Es macht wirklich viel Spaß. Das ist einfach Goldhausen", lobt er die Arbeit mit den Sängern.

Hintergrund: Singen mit Freunden Anlässlich des 90-jährigen Vereinsbestehens laden die Mitglieder des gemischten Chores Eisenberg am Sonntag, 13. Oktober, zum Freundschaftssingen in die Wipperberghalle in Lengefeld ein. Beginn ist um 13.30 Uhr. Neben Ehrungen und einem Blick in die Geschichte steht vor allem die Musik im Vordergrund. Die Gastgeber machen den Auftakt, außerdem treten auf: gemischter Chor Lelbach, MGV Immighausen, gemischter Chor Helmscheid, gemischter Chor Nordenbeck, MGV Goddelsheim, Chorifeeen Buchenberg, Aartalstimmen Eppe/Nieder-Schleidern, MGV und Frauenchor Eppe sowie der MGV Buchenberg. (tt)

WLZ - im Oktober 2013


Goldhäuser spazieren im Grenzland

Schnadezug führt rund 20 Teilnehmer an die Grenzen nach Nordenbeck, Lengefeld, Eppe und Ober-Ense

PressebildAm Sonntagmorgen starteten die Goldhäuser zu ihrem Schnadezug und trafen an den Grenzen auf Nachbarn und Freunde. Auf jedem Grenzstein wurden Wanderer gestutzt. Fotos: Theresa Demski

Wer heute Grenzen überschreitet, ahnt das meistens nicht: Denn Ortsschilder entsprechen längst nicht den Gemarkungsgrenzen. Also machten sich die Goldhäuser am Sonntag auf den Weg, echte Grenzen zu erkunden – und Freunde zu treffen.

VON THERESA DEMSKI

PressebildKorbach-Goldhausen. Manchmal ist es ein Waldstück, das an ein Feld grenzt. Und manchmal ein alter Grenzstein, der aus alten Zeiten erzählt. Und immer mal wieder gibt es nicht einen einzigen Hinweis darauf, dass hier Grenzen verlaufen. Mit aufmerksamen Augen haben sich am Sonntagmorgen 20 Goldhäuser auf den Weg gemacht, um alte Grenzen wiederzuentdecken. Bei ihrem Schnadezug, der alle fünf Jahre stattfindet, trafen sie auf Nachbarn aus Nordenbeck, Lengefeld, Eppe und Ober-Ense. Die zweite Hälfte ihres Grenzbegangs absolvieren die Wanderer dann in fünf Jahren. Und um auch jede Grenze und alle noch vorhandenen Steine zu finden, hatte Armin Bartmann vom Schützenverein in Goldhausen große Google- Earth-Ausdrucke vorbereitet, mit denen er die Grenzverläufe anschaulich erklärte.

Frohen Mutes machten sich die Wanderer auf den Weg Richtung Klusenberg und dann auf die rund neun Kilometer lange Strecke in östlicher Richtung um den Eisenberg herum – vom Sauerländer Höhenflug zur Verlobungshütte bis zum Flugplatz in Nordenbeck, durch den Eschenberg über die Sommerseite über den Humpesgarten zurück nach Goldhausen. Mit festem Schuhwerk ging es zuweilen querfeldein bis zu den Treffpunkten mit den befreundeten Nachbarn. Nordenbeck, Eppe, Lengefeld und Ober-Ense schickten kleine Abordnungen, sodass sich die Zahl der Wanderer fast verdoppelte.

Unterwegs zeigte das Stutzkommando Muskelkraft und stutzte die Wanderer. Für Verpflegung sorgte der Schützenverein. Ein Trecker, voll bepackt mit süßen und rustikalen Köstlichkeiten, begleitete die Wanderer auf ihrem historischen Spaziergang.

"Goldhausen endet nicht am Ortsschild", erklärte Armin Bartmann die Bedeutung von Schnadezügen, "und das wollen wir unseren Jugendlichen und auch Neubürgern heute zeigen." Am Ende war es aber auch ein Tag voller Geselligkeit, den die Goldhäuser mit ihren Nachbarn im Grenzgebiet verbrachten.

WLZ - im September 2013


 

Zwei Siegerteams strahlen in Eppe

Beim Stadtzeltlager ermittelten neun Jugendwehren die neuen Stadtpokalsieger

PressebildDie Siegermannschaften Rhena und Goldhausen II mit ihren Jugendwarten, Stadtbrandinspektor
Friedhelm Schmidt (rechts), dem stellvertretenden Landesverbandsvorsitzenden Dr. Christoph
Weltecke (2.v.r.) und Stadtjugendwart Stefan Casper (links). Foto: pr

Emsig, engagiert und schweißtreibend ging es beim Stadtpokal der Jugendwehren zu. Die Gruppe aus Rhena und die Staffel Goldhausen II sicherten sich jeweils den ersten Platz.

VON NICOLE SCHÄFER

Korbach - Eppe. Auf dem Gelände rund um die Aartalhalle in Eppe herrschte am Wochenende reges Treiben. Das Stadtzeltlager der Jugendwehren und der damit verbundene Wettkampf um den Stadtpokal, ein Großeinsatz und Spiele ohne Grenzen sorgten für viel Spannung und Spaß bei den Nachwuchsbrandschützern.

Beim Stadtpokal gab es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Wertungen: Eine für Gruppen, die aus neun Personen bestehen, und eine für die Staffel, bei der sechs Teilnehmer die Aufgaben absolvieren. Den Sieg in der Gruppenwertung fuhr die Jugendfeuerwehr Rhena vor ihren Kontrahenten aus Lelbach/ Helmscheid und Korbach ein. In der Staffel hatten die Jugendlichen von Goldhausen II die Nase vorn, auf den zweiten Platz schaffte es Goldhausen I, es folgten Lengefeld und Eppe. Die Aufgaben beim Stadtpokal drehten sich rund um den Löscheinsatz.

So mussten die Jugendlichen Wasser aus einem simulierten offenen Gewässer ziehen und dann mit den Schläuchen einen Parcours mit Wassergraben, Leiterwand, Kriechtunnel und Hürde absolvieren. Am Ende galt es noch einen Fragebogen korrekt auszufüllen. Einen ausführlichen Bericht zum Zeltlager und den Wettkämpfen finden Sie in der morgigen Ausgabe.

WLZ - im August 2013


 

Gold suchen tief unter der Erde

Im Bergwerk in Goldhausen können sich Besucher auf die Spuren der Bergmänner begeben

PressebildWie echte Bergleute: Mit gelber Jacke, Gummistiefeln, Helm und Lampe können Kinder das Goldbergwerk in Goldhausen entdecken. Da wird es in den Gängen auch schon mal ganz schön eng – so mancher muss sich auch ducken. Fotos: Treude

Gold ist sehr wertvoll, das weiß jeder. Dass es das Edelmetall aber auch fast vor eurer Haustür gibt, ist nicht jedem bekannt. Im Besucherbergwerk in Goldhausen könnt ihr tief unter der Erde danach suchen.

VON TOBIAS TREUDE

Korbach - Goldhausen. Ein Helm mit Lampe, Gummistiefel und eine gelbe Jacke – das muss jeder anziehen, der in das Bergwerk Goldhausen will. Denn in den engen Gängen im Berg ist es nass, dunkel und kalt. Auch im Sommer wird es dort nicht wärmer als acht Grad. Aber es gibt viele spannende Geschichten zu entdecken.

Gold an Grashalmen

Denn im Eisenberg in Goldhausen bauten Bergleute viele Hundert Jahre Gold ab – daher hat der kleine Korbacher Ortsteil auch seinen Namen. Heute gibt es dort immer noch Gold, doch ist es viel zu aufwendig, danach zu suchen. Denn das Metall lagert im Berg nicht etwa in großen Klumpen, sondern in winzig kleinen Fäden, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Das alles erklären einem die Führer wie Ursula Bachmann bei der Besichtigung des Bergwerks.

Mit einem fröhlichen "Glückauf" begrüßt sie die Kinder. Das ist der Gruß der Bergmänner. Vor allem in den Sommerferien kommen viele nach Goldhausen, wie zum Beispiel Hendrik und seine Freunde. Gemeinsam feiern sie im Bergwerk seinen elften Geburtstag.

Schon vor über 1000 Jahren entdeckten die Menschen, die an der Eder lebten, sogenannte Goldflitterchen an den Grashalmen. Sie machten sich auf die Suche nach der Herkunft und wurden im Eisenberg fündig. Im Mittelalter fingen die Goldgräber dann an, Gänge im Berg zu graben.

Der Beruf war aber sehr gefährlich und anstrengend. Es gab noch keine Taschenlampen, also konnten die Bergleute nur sehr wenig sehen. Und weil Sonnenlicht wichtig für die Gesundheit ist, wurden die Goldsucher oft nur 30 bis 40 Jahre alt.

Heute arbeitet keiner mehr im Eisenberg. Dafür könnt ihr mit einem Führer in die alten Gänge reingehen – dann seid ihr tief unter der Erde. Wer größer ist, muss sich da auch schon mal bücken, damit er sich nicht den Kopf stößt. Von den Wänden tropft Wasser, aber dafür habt ihr dann ja die Jacken und Gummistiefel an – wie echte Bergleute.

Und für Hendrik und seine Freunde hat sich der Besuch gleich doppelt gelohnt. Sie haben viel erfahren und jeder von ihnen durfte am Ende aus der Schatzkiste einen Edelstein mit nach Hause nehmen.

WLZ - im August 2013


 

Ein Hoch auf die Geburtstagskinder

Goldhäuser Runde mit fröhlichem Brauch

PressebildSie verstehen sich prima und pflegen einen fröhlichen Brauch: Sieben Goldhäuser Ehepaare stellen bei runden Geburtstagen und Jubiläen ein Häuschen auf – mit gutem Tropfen. Foto: Kleine

Korbach - Goldhausen. Ein Tröpfchen in Ehren soll niemand verwehren: Nach dieser Devise pflegt eine Gruppe von sieben Goldhäuser Ehepaaren einen freundlichen Brauch. Bei runden Geburtstagen, Jubiläen und "Schnapszahlen" steht ein kleines Häuschen vor der Tür – und jeder Spaziergänger darf einen Tropfen auf das Geburtstagskind kosten. Willi Mütze hatte die Idee vor fünf Jahren und sich dabei an einem Brauch aus Wirmighausen orientiert. Zur Silberhochzeit von Bärbel und Bernd Saure wurde das Häuschen erstmals platziert. Seither wandert es in der munteren Gruppe – und stand zuletzt bei Willi und Helga Mütze, die ihren 66. Geburtstag feierten. Auch Wandersleute lassen sich dabei in Goldhausen im Vorbeigehen gerne animieren. Im August schon findet das Häuschen einen neuen Platz – bei Jürgen Schulze. (jk)

WLZ - im Juni 2013


 

Bezirksentscheid der hessischen Feuerwehrleistungsübungen

Knapper Sieg für Goldhausen

PressebildDie Gewinner des Bezirksentscheid der hessischen Feuerwehrleistungsübungen in Reichensachsen. © Melanie Salewski

Reichensachsen. Feuerwehrleute aus dem gesamten Regierungsbezirk Kassel traten am Samstag in Reichensachsen beim Bezirksentscheid der hessischen Feuerwehrleistungsübung gegeneinander an.

Getestet wurde Theorie und Praxis – so simulierten die Feuerwehrleute einen Löschangriff auf ein brennendes Haus und retteten eine verletzte Person. Die Staffel aus Korbach-Goldhausen hat dabei am besten abgeschnitten und den Bezirksentscheid gewonnen. Am Ende entschieden über die Platzierung allerdings nur Sekunden. Denn auch die zweitplatzierten Brandschützer aus Hünfeld-Michelsrombach hatten die volle Punktzahl erreicht.

Das Team aus Körle-Wangenfürth erreichte mit 99,7 Punkten knapp dahinter den dritten Platz: „Es war ein fairer und reibungsloser Wettkampf“, so Erwin Baumann vom Regierungspräsidium Kassel zum Übungsgeschehen. Er hatte die Feuerwehrleistungsübungen, die in diesem Jahr in Reichensachsen im Werra-Meissner-Kreis ausgetragen wurden, als Brandschutzdezernent geleitet. Insgesamt 27 Feuerwehren aus dem Regierungsbezirk waren angetreten, um sich für den Landesentscheid zu qualifizieren. Die zwölf besten Mannschaften sind nun weiter.

Das sind neben den bereits genannten Feuerwehren jene Gruppen und Staffeln aus Körle-Wagenfurth, Ebersburg-Ried I, Ober-Werbe, Willingshausen-Zella, Schwalmstadt-Florshain, Hünfeld-Großenbach, Allendorf/Eder-Rennertehausen, Eiterfeld-Großentaft, Flieden-Rücker sowie Willingshausen-Wasenberg II.

Die Freude war bei der Siegerehrung, die Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke gemeinsam mit dem Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, vorgenommen hatte, entsprechend groß. Auf den nachfolgenden Rängen landeten Ludwigsau-Gerterode II, Bad-Wildungen-Reinhardshausen, Naumburg IV, Witzenhausen-Unterrieden, Bad Wildungen, Hünfeld-Großenbach, Gilserberg-Schönstein, Korbach-Lengefeld, Ringgau-Netra, Flieden-Magdlos, Wehretal-Oetmannshausen, Großenlüder-Bimbach, Ludwigsau-Gerterode I, Bebra-Weiterode sowie Willingshausen-Wasenberg I.

„Ich bin stolz auf alle Feuerwehrleute, die heute unter Beweis gestellt haben, dass sie in der Lage sind, für die Sicherheit der Menschen zu sorgen“, so der Regierungspräsident. Schließlich habe selbst das letztplatzierte Team 90,0 Punkte erreicht, was für eine hohe Qualität der Feuerwehrarbeit im Bezirk spreche. Er dankte den Brandschützern für deren Engagement und die vielen Übungsstunden, die sie in die Vorbereitung der Leistungsübungen gesteckt hatten und bedankte sich auch bei allen Einsatzkräften, die bei der Ausrichtung geholfen hatten. Die Teilnahme am Landesentscheid sei nun ein weiterer großer Schritt für die teilnehmenden Mannschaften.

HNA / Melanie Salewski - im Juni 2013


 

Unter Gold und Gesteinsplatten

Waldecker Geschichtsfreunde besuchten das Goldbergwerk im Eisenberg

PressebildDie Waldecker Geschichtsfreunde waren tief beeindruckt von einem Besuch im Goldbergwerk im Eisenberg. Foto: pr

Unter Leitung des zweiten Vorsitzenden Adolf Han- nickel besuchten die Ge- schichtsfreude das Gold- bergwerk im Eisenberg und tauchten dabei tief in die Erdgeschichte ein.

Waldeck. Schon Tacitus erwähnte in seiner "Germania" den goldführenden Fluss, den er "Aedera auriferra, die goldtragende Eder", nannte. In den folgenden Jahrhunderten fanden sich immer wieder Goldflitter an den Ufern oder auch in den Mägen von frisch geschlachteten Edergänsen. Als Herkunft des Edelmetalls wurde der Eisenberg ausgemacht, der heute als die größte Goldlagerstätte Deutschlands gilt.

Gerald Berberich vom Verein Historischer Goldbergbau Eisenberg informierte über die Geschichte des Goldbergbaus im Eisenberg, bevor es in den Unteren Tiefen Talstollen ging. Mit Regenmänteln und Gummistiefeln "fuhren" die Geschichtsfreunde zu Fuß in den Berg ein, wo konstant eine Temperatur von acht Grad Celsius herrscht.

In den Stollenwänden sind genau die Schichten der Ablagerungen von 360 Millionen Jahren zu erkennen. Zwischen all den Gesteinsschichten befinden sich fingerbreite Schichten mit Goldeinlagerungen. Bis zum Jahr 1200 wurde das Gold im Tagebau geschürft, im Mittelalter wurde dann auch unter Tage nach dem Edelmetall gesucht. Bei der harten Arbeit wurden die Bergarbeiter in den vergangenen Jahrhunderten selten älter als 35 bis 40 Jahre. Der nur 70 Zentimeter hohe Stollen zwang die Kumpel auf die Knie. An einem zwölfstündigen Arbeitstag konnte ein Arbeiter den Stollen jeweils nur um zwei bis drei Zentimeter vorantreiben.

An die tiefe Gläubigkeit der Menschen erinnert tief unter dem Eisenberg in einer kleinen Seitennische die Statue der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute.

Eine Tonne Gestein muss abgetragen werden, um zwei bis fünf Gramm Gold zu gewinnen. Dabei ist die Golddichte im Eisenberg noch sehr hoch, gemessen an anderen Goldlagerstätten. Gerald Berberich erläuterte, dass die kleinen Karren, mit denen das Gestein aus dem Stollen geschafft wurde, nur im Kohlebergbau als Loren bezeichnet werden. Bei Erz und Edelmetallen heißen sie Hund und wurden einst von Kindern geschoben. Es war eine Strafe für einen müßigen Bergmann, wenn er zum Ziehen eines solchen Hundes vor das Gefährt gespannt wurde, denn "die Faulen gingen vor die Hunde".

Vom Mittelalter bis zum 30-jährigen Krieg wurde insgesamt etwa eine Tonne Gold aus dem Eisenberg gewonnen. Dann kam der Bergbau zum Erliegen. Es gab noch zahlreiche Versuche, ihn wiederzubeleben. Anfang des 20. Jahrhunderts entfachte Carl Theodor Rauschenbusch einen neuen Goldrausch am Eisenberg und grub ab 1917 bis in die 30er-Jahre mit der damals modernen Technik neue Stollen. Als auch das keinen Gewinn einbrachte und für den zweiten Weltkrieg viel Metall für Waffen gebraucht wurde, sattelte die Firma Preussag, die als Geldgeber Rauschenbuschs fungierte, um und förderte stattdessen Eisenerz.

Die Waldecker Geschichtsfreunde waren tief beeindruckt – und froh, wieder aus dem dunklen, engen Stollen an die warme Nachmittagssonne zurückkehren zu können. (r)

WLZ - im Juni 2013


 

Eine Sekunde macht den Unterschied

Goldhausen II siegt bei Stadtpokal-Wettkämpfen der Korbacher Feuerwehren

PressebildDie Gewinner des Stadtpokals der Korbacher Feuerwehren kommen aus Goldhausen. Umrahmt werden die Sieger von Friedhelm Schmidt (l.), Klaus Friedrich (r.) und den Vertretern der Viert- bis Zweitplatzierten.
© Treude

Sekunden können entscheidend sein. Das gilt bei der Feuerwehr nicht nur im Ernstfall, sondern auch beim Stadtpokal. Weil sie beim Knoten eine Sekunde schneller als Lengefeld waren, holte sich Goldhausen II den Titel.

Korbach - Lelbach. Welches Spektrum die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren umfasst, zeigte sich am Wochenende eindrucksvoll. Da war zum einen der Brand bei der Firma Ante-Holz in Somplar am Samstag (Seite 18). Korbacher Feuerwehrleute halfen bei den Löscharbeiten. Da war zum anderen der tödliche Motorradunfall in der Nacht zu Sonntag. Wieder waren die "Brandschützer" vor Ort (siehe weiterer Text). Zwei Einsätze unterschiedlicher Art, aber beides Einsätze, bei denen die freiwilligen Helfer dringend gebraucht wurden.Da kann sich glücklich schätzen, wer eine funktionierende Feuerwehr hat, die dazu noch regelmäßig trainiert. Und glücklich war Korbachs Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt am Samstagabend nach den Stadtpokal-Wettkämpfen am Lelbacher Gemeindehaus. 13 Mannschaften aus Korbach und den Ortsteilen waren angetreten. „Ich wüsste nicht, wann wir das letzte mal so viele Gruppen hatten“, sagte Schmidt. Wegen des Brandes in Somplar musste zudem ein Korbacher Team absagen.

Vier Teams ohne Fehler

Und dann das Ergebnis: Gleich vier Mannschaften lösten die theoretischen und praktischen Aufgaben ohne Fehler. „Das ist mehr als spitzenmäßig, einfach ein super Niveau“, strahlte Schmidt. Im praktischen Teil wurde ein Wohnungsbrand simuliert. Die Feuerwehrmänner mussten die Wasserversorgung aufbauen, eine Person retten und den Löscheinsatz aus der Höhe sowie vom Boden starten. Im Anschluss galt es in möglichst kurzer Zeit, verschiedene Knoten richtig zu binden. Im theoretischen Teil mussten 15 Fragen beantwortet werden.

Das schafften Nordenbeck (4. Platz), Nieder-Ense (3.), Lengefeld (2.) und Goldhausen II zu 100 Prozent. Also entschied die Zeit beim Knotensetzen, und da war Goldhausen mit 18 Sekunden eine schneller als Lengefeld. Die weiteren Plätze gingen an Goldhausen I (5.), Helmscheid (6.), Korbach (7.), Lelbach I (8.) und Ober-Ense (9.). „Selbst die letzte Mannschaft war gut“, verwies Friedhelm Schmidt auf die Leistungsdichte. Fünf weitere Teams traten in einer gesonderten Wertung ohne Fragebogen an. Hier siegte Goldhausen V vor Lelbach II, Goldhausen IV und Goldhausen III. „In Goldhausen ist heute wohl nur noch der Ortsvorsteher“, lobte Friedhelm Schmidt die Mannschaftsstärke der Ortsteilwehr.

Ehrungen

Im Rahmen des Kameradschaftsabends wurden Mitglieder der Korbacher Wehren geehrt. Eine Anerkennungsprämie des Landes Hessen für 10 Jahre aktiven Dienst erhielten Steffen Bricher, Andreas Briehl, Torben Kesting (alle Nieder-Ense), Bettina Block (Korbach), Dirk Mitze (Meineringhausen), und Christian Göbel (Nieder-Schleidern); Seit 20 Jahren dabei sind Stephan Klein (Nieder-Ense), Manuel Priwitzer (Hillershausen), Ralf Jacob, Jürgen Oehl (beide Lelbach), Anette Kieweg (Rhena) und Jörg Bangert (Strothe); Für 30 Jahre aktiven Dienst wurden Jörg-Stefan Müller, Thomas Emde und Gerhard Foth (alle Rhena) ausgezeichnet; Seit 40 Jahren verrichten Wolfgang Becker (Korbach), Karl Tönepöhl (Helmscheid) und Karl-Heinz Briehl (Nieder-Ense) ihren Dienst.
Das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Harald Brücher, Marcus Pillkahn und Tobias Pillkahn. Detlef Lehmann bekam für 40 Jahre aktiven Dienst das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande und die Ehrenurkunde und Plakette in Silber des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes. (tt)

WLZ - im Juni 2013


 

Neues Kirchspiel feiert gemeinsam Pfingsten auf dem Eisenberg

PressebildKorbach - Goldhausen. Der erste gemeinsame Gottesdienst des neuen Kirchspiels: Rund 150 evangelische Christen aus Eppe, Goldhausen, Hillershausen, Immighausen, Nieder-Ense, Nieder- Schleidern, Nordenbeck und Ober-Ense haben am Sonntag unter freiem Himmel auf dem Eisenberg das Pfingstfest gefeiert. Die Wahl des Ortes hat Symbolkraft: Um den Eisenberg herum lagern sich die acht Ortschaften des vergrößerten Kirchspiels Nieder- Ense. Im Zentrum des von Pfarrer Burkhard Uffelmann gehaltenen Gottesdienstes zum Thema "Heiliger Geist" stand die Frage "Was treibt dich an?". Musikalisch gestaltet wurde er durch den Posaunenchor aus Immighausen und den gemischten Chören aus Goldhausen und Nordenbeck. Orgel spielten Anneke Heine und Lukas Scharfe. Die Besucher aus Eppe waren mit dem Planwagen zum Gottesdienst angereist. (lb) Foto: Lutz Benseler

WLZ - im Mai 2013


 

Auf Besuch in Korbachs Unterwelt

Besucherbergwerk am Eisenberg in Goldhausen eröffnet die Saison · Führungen bis Oktober

PressebildHelm auf, Gummistiefel und Friesennerz an – und ab geht es in den Stollen, begleitet von ehrenamtlichen Führern. Fotos: Lutz Benseler

Glück auf: Die Saison am Besucherbergwerk in Goldhausen ist seit gestern eröffnet. Bis Oktober können Gruppen und Einzelpersonen den Stollen im Eisenberg besichtigen.

VON LUTZ BENSELER

Korbach - Goldhausen. Das Wetter war wie bestellt: Mit der Bergwerk-Saison in Goldhausen hatte auch der Frühling begonnen. Der Sonne wollten die meisten Besucher auf dem kleinen Waldplatz vor dem Stolleneingang jedoch gleich wieder entfliehen: Helm auf, Gummistiefel an, dann ging es hinein in den sagenumwobenen Goldberg.

Immer mehr Besucher

Pressebild

Besucher der Saisoneröffnungs-Feier lauschen der Andacht von Pfarrer Walter Hellwig.

"Glück auf", wünscht Hartmut Scharfe mit dem Akkordeon.

Jedes Jahr interessieren sich mehr Menschen für das Korbacher Gold und die Bergbaugeschichte am Eisenberg. 2600 Besucher führten die Mitglieder des Vereins "Historischer Goldbergbau" 2012 durch den Stollen. Derzeit sorgen sieben ehrenamtliche Führer für eine fachkundige Begleitung durch die ehemalige Goldgräber- Stätte. "Wir könnten noch ein paar gebrauchen", sagte Vorsitzender Wolfgang Behle. Vor allem bei Schulgruppen aus der Jugendherberge fänden die Führungen Anklang, sagte Behle. Der sonnige Saisonauftakt stimmte ihn zuversichtlich, dass er zum Jahresende wieder ein Plus in den Büchern notieren kann: "Wir würden uns freuen, wenn wir in diesem Jahr wieder eine Steigerung zu verzeichnen haben."

Traditionell starten die Goldhäuser Hobby-Bergleute die Saison mit einer Andacht: "Das Gold liegt in den Herzen", rief diesmal Walter Hellwig, Pfarrer im Ruhestand, zu mehr Mitmenschlichkeit und sozialer Gerechtigkeit auf. Musikalisch umrahmte der gemischte Chor Eisenberg den Auftakt. Und bevor es dann wirklich in Korbachs Unterwelt ging, stimmte Hartmut Scharfe auf dem Akkordeon das alte Bergmannslied "Glück auf" an. Zuvor hatten Goldmarie Jana Möseler und Stadtverordneter Heinz Merl die Besucher begrüßt.

Auch das Zechenhaus neben dem Dorfgemeinschaftshaus war geöffnet. Bergbau-Exponate und eine Minieralien-Ausstellung warteten dort auf die Gäste. An der Goldwaschanlage hinter dem Zechenhaus konnte jeder sein Glück selbst versuchen und vielleicht ein paar goldige Flitter mit nach Hause nehmen.

Führungen für Gruppen bis zwölf Personen sind auf Anmeldung von Mai bis Oktober täglich möglich. Für Einzelpersonen und kleine Gruppen bietet der Verein an Wochenenden regelmäßige Führungen an (Termine unter www.goldspur-eisenberg. de). Auch hier ist eine Anmeldung nötig. Infos und Anmeldung gibt es im Bürgerbüro der Stadt Korbach (Rathaus), Telefon: 05631/53-232, www.korbach. de oder unter www.goldspur-eisenberg.de (auch eine Online-Anmeldung ist möglich).

WLZ - im April 2013


 

Arno Zenke zum Wehrführer gewählt

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Goldhausen
Andreas Sinsch bleibt Vereinsvorsitzender

PressebildNeu gewählt, geehrt und befördert: hintere Reihe (v. l.) stellvertretender Stadtbrandinspektor Carsten Vahland, Wilfried Müller, Stefan Frese, Burkhard Krüger, Vorsitzender Andreas Sinsch, Wehrführer Arno Zenke, Stadtrat Friedrich Bachmann, Jörn Vahland, Tobias Westmeier, Ulrich Fischer, Micha Zenke, Bernd Mütze, Marc Saure, Walter Thielemann, Sonja Behle, Burkhard Behle und Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt; vordere Reihe (v. l.): Nicole Westmeier, Marianna Zenke, Marcel Prieske, Silvio Frese, Roland Fabinger, Mario Fischer, Dominik Mütze und Katharina Finger. Foto: pr

Neuwahlen, Ehrungen und Beförderungen standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Goldhausen. Vereinschef bleibt Andreas Sinsch, neuer Wehrführer ist Arno Zenke.

Korbach-Goldhausen. Wer bei der Freiwilligen Feuerwehr in Goldhausen Wehrführer war, erfüllte zugleich auch die Aufgaben des Vereinsvorsitzenden – viel für ehrenamtliche Helfer. Weil es immer schwieriger wurde, die steigenden Anforderungen in Personalunion zu erfüllen, hatten die Mitglieder bei ihrer Jahreshauptversammlung vor den turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen über einen Antrag auf Satzungsänderung abgestimmt und einstimmig befürwortet: Sie beschlossen die Trennung der Positionen des Wehrführers und des Vorsitzenden.

Die Versammlung wählte Andreas Sinsch, der bisher zusätzlich auch Wehrführer war, anschließend zum Vereinsvorsitzenden und bestimmte Burkhard Behle zu seinem Stellvertreter. Stefan Frese wurde als Jugendfeuerwehrwart wiedergewählt, sein Vertreter ist zukünftig Tobias Westmeier. Kassiererin ist Nicole Westmeier. Wiedergewählt wurden Schriftführer Bernd Mütze, Gerätewart Walter Thielemann und Beisitzer Ulrich Fischer. Arno Zenke wählten die aktiven Einsatzkräfte zum Wehrführer, Micha Zenke zu seinem Stellvertreter und Marc Saure als weiteren Stellvertreter.

Zu Beginn der Versammlung blickte Andreas Sinsch – noch in Personalunion als Vorsitzender und Wehrführer – auf die Arbeit im vergangenen Jahr zurück und unterstrich, dass die Kameraden mit insgesamt über 1700 Stunden ehrenamtlich geleistetem Dienst das hohe Niveau der Vorjahre gehalten hätten. Siebenmal sei die Goldhäuser Feuerwehr 2012 alarmiert worden – zu vier Hilfeleistungseinsätzen, zwei Bränden und einem Fehlalarm. Dabei führte die Kameradinnen und Kameraden der überwiegende Teil der Einsätze, wie in den letzten Jahren häufig, in die Nachbardörfer: So mussten sie unter anderem einen Küchenbrand in Nordenbeck löschen und eine Person retten, die nach dem Sturz von einer Leiter unter Brettern und Schutt verschüttet war.

Allgemein sei mehr Wert auf die allgemeine Feuerwehrausbildung gelegt worden, unterstrich Sinsch. Stellvertretend für andere Ausbildungen nannte er die gemeinsame Einsatzübung mit den Feuerwehren der Ense-Dörfer und Nordenbeck in Ober-Ense. Auch die hohe Anzahl an Lehrgangsteilnahmen, insgesamt 14, stellte er heraus.

Die Goldhäuser Kameradinnen und Kameraden nahmen am Flutlicht-Pokalwettkampf in Mehlen teil und belegten beim Kreisentscheid in Korbach den 2. und 6. Platz. Damit qualifizierte sich eine Mannschaft für den Bezirksentscheid in Guxhagen und erreichte dort mit dem 11. Platz die Qualifizierung für den Landesentscheid in Hungen, wo sie schließlich Platz 19 belegte. Beim Stadtpokal in Nordenbeck errangen sie den 2. und 4. Platz und bei einem Stationswettkampf in Mehlen Platz 3. Jugendwart Stefan Frese berichtete von einer rege Teilnahme der Jugendlichen an vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Vor dem Hintergrund, dass einige bereits den Grundlehrgang absolviert hatten und sie alters- und erfahrungsgerecht ausgebildet werden sollten, sei das Augenmerk verstärkt auf die Technische Ausbildung gelegt worden. Dafür nahmen sie weniger an Wettbewerben teil. Da acht der 15 Mitglieder bereits 17 und 18 Jahre alt seien, müssten dringend neue Mitglieder geworben werden, appellierte er. Nach Grußworten standen auch Beförderungen auf der Agenda der Versammlung. (r)

Geehrt und befördert

Mit einer Ehrennadel und Urkunde des Kurhessisch- Waldeckschen Feuerwehrverbandes wurden für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet: Burkhard Krüger, Jörg Zenke und Karl-Wilhelm Butterweck; für 25-jährige Mitgliedschaft Wilfried Müller, Michael Wittmer, Marco Schulze, Michael Schüttler und Jens Hartmann. Das hessische Feuerwehrleistungsabzeichen überreichte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an Mario Fischer und Jörn Vahland (in Eisen), Tobias Westmeier, Micha Zenke, Roland Fabinger (Bronze) sowie an Marianna Zenke und Silvio Frese (Silber). Friedhelm Schmidt beförderte Katharina Finger zur Feuerwehrfrauanwärterin sowie Jörn Vahland, Mario Fischer, Dominik Mütze und Marcel Prieske zu Feuerwehrmännern, Roland Fabinger zum Hauptfeuerwehrmann und Micha Zenke zum Löschmeister.

WLZ - im Januar 2013